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		<title>www.gatzanis.de</title>
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		<description>Gatzanis GmbH | Verlag, Presse- und Produktions-Service</description>
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		<lastBuildDate>Sun, 13 May 2012 22:24:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Idole, Intimschmuck und eine erotische Insel</title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/05/13/idole-intimschmuck-und-eine-erotische-insel.html</link>
			<description>In der Intimität meiner Gedanken kann ich schlafen, mit wem ich will, egal wer gerade auf mir liegt, das ist das spannende an Erotik: sie funktioniert (auch) im Kopf. Bei den Geheimnissen des Erotischen stand schon, dass mein größtes Sexualorgan mein Kopf ist. Also keine Hemmungen! Schon mit George ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">In der Intimität meiner Gedanken kann ich schlafen, mit wem ich will, egal wer gerade auf mir liegt, das ist das spannende an Erotik: sie funktioniert (auch) im Kopf. Bei den <link http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/03/25/geheimnisse-des-erotischen-und-des-schreibens.html  _blank>Geheimnissen des Erotischen </link>stand schon, dass mein größtes Sexualorgan mein Kopf ist. Also keine Hemmungen! Schon mit George Cloony im Bett gewesen? Oder mit dem jungen Banderas? Oder mit Marilyn? Die Idole der Zeit, in der wir aufgewachsen sind, prägen uns, schleichen sich in unsere Phantasie und bestimmen unsere Wünsche mit. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">An der Schwelle zur Jugendlichen liebte ich Winnetou und in meinen erotischen Träumen ritt ich, verkleidet als Junge, mit ihm durch die Prärie. Bei einem Bad im Fluss ließ ich ihn entdecken, dass ich eine junge Frau war. Mitte der Achtziger war es der Highlander – es konnte nur den einen für mich geben. Dem Unsterblichen wollte ich begegnen und mit ihm eine Liebesaffäre beginnen. Mir diese in allen Facetten vorzustellen hat mich viele Nächte unterhalten, bis ich dann doch lieber in die Arme von Johnny, dem Tanzlehrer aus Dirty Dancing fiel. Besonders fasziniert hatte mich auch die Kriegerin Zula, gespielt von Grace Jones in Conan, der Zerstörer und die Freibeuterin Morgan Adams aus Die Piratenbraut. Ich bin sehr flexibel, was das Geschlecht angeht, mit dem ich ins Bett gehe. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Nicht alles, worüber ich schreibe, muss ich auch erlebt haben.<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>Niemand fragt einen Krimiautor, ob er auch all die Morde begangen hat, die er beschreibt. Also sei mutig, lass dich wieder auf dieses Spiel deiner Jugend ein, träume und schreibe auch ohne, dass du es erlebt hast. Wichtig dabei ist nur, dass du die Gefühle nachempfinden kannst und es so in Sprache umsetzt, dass sie auch der Leser nachfühlen kann. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Ich hoffe, die kleine Zeitreise durch meine Traumgeliebten erinnert dich an deine und es kribbelt in deinem Bauch und juckt dich in deiner Schreibhand, sodass du gleich loserzählen möchtest, mit wem du schon eine leidenschaftliche Nacht verbracht hast. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Welches waren deine Sexidole? Achte nicht auf Grammatik, Zeichensetzung oder Rechtschreibung, spüre nur den Träumen nach …</p>
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			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 13 May 2012 22:24:00 +0200</pubDate>
			
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		<item>
			<title>Haus der Sünde</title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/05/06/haus-der-suende.html</link>
			<description>Aus doppeltem Anlass habe ich mich entschlossen diesen Beitrag zu schreiben. Zum einen wegen dem Kinofilm „Das Haus der Sünde“, zum anderen weil der Schreibkurs „Erotische Szenen sind spannender als Sex“ im Schriftstellerhaus in Stuttgart stattgefunden hat.  Dort wurde nämlich das sch...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Aus doppeltem Anlass habe ich mich entschlossen diesen Beitrag zu schreiben. Zum einen wegen dem Kinofilm „Das Haus der Sünde“, zum anderen weil der Schreibkurs „<link http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/01/26/erotisches-szenen-sind-spannender-als-sex.html _blank>Erotische Szenen sind spannender als Sex</link>“ im Schriftstellerhaus in Stuttgart stattgefunden hat.&nbsp;&nbsp;Dort wurde nämlich&nbsp;das schnuckelige Fachwerkhaus für zwei Tage in ein Haus der Sünde verwandelt. Doch zuerst zum Film. Bertrand Bonello wirft im „<link http://www.trailerseite.de/film/12/haus-der-suende-kino-trailer-23012.html _blank>Haus der Sünde</link>“&nbsp;&nbsp;einen Blick in ein Pariser Bordell um 1900. Wie in einem Kostümfilm zeigt er in wunderschönen Bildern den Alltag der Frauen im Bordell und die Vorstellungen der Freier von Sexualität. Die Kinokritik in der <link http://content.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/3057347_0_8654_-haus-der-suende-bilder-aus-dem-samtenen-gefaengnis.html _blank>Stuttgarter Zeitung vom 26.04.2012 </link>und auf diversen Filmportalen war so vielversprechend, dass ich ihn unbedingt sehen wollte. Aber die Stuttgarter Kinos waren nicht so scharf darauf ihn zu zeigen. Das Delphi kündigte ihn für den 1. Mai um 18.10 Uhr an, wirklich keine Zeit für so einen Film. Aber ich begab mich trotz schönstem Wetter dort hin und musste dann hören, dass der Film wegen technischen Schwierigkeiten nicht lief. Anschließend war er wohl aus dem Programm genommen worden, so dass ich euch nicht sagen kann wie er war. Leider. Aber wenn die DVD erscheint, hole ich eine Besprechung nach.
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Nun zum erotischen Schreibkurs: Dort haben wir gemeinsam ein ABCdarium für erotische Begriffe erstellt. Diese klassische Schreibübung regt die Kreativität an und war schon den Griechen und Römern bekannt. Die Wortsammlung dient dazu, aus den immer verwendeten und oft wiederholten Worten auszubrechen und neue zu finden. Die Teilnehmer haben ihre Worte gesammelt und wir haben festgestellt, dass sich hinter den Begriffen schon kleine Geschichten und persönliche Erfahrungen verbergen. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Es sind Begriffe gefallen wie Apfel, Achtsamkeit und Anfang, Berührungen, Bittersüße, Champagnerprickeln, Charisma, Domina, Dusche, Elfe und Enthaltsamkeit, Flattern, Feuerleib, Genuss, Gerte, Handschellen, Hals und Himbeere, Ideen, Insel, Jagd und Ja, Kitzeln, Kirschblüten und Knabbern, Linguine, Lutschen, Muskeln, Mauerblümchen, Nordstern und Nähe, Ohrläppchen, Öffentlichkeit, Puffmutter, Perücke, Quittengelee, und Quallen, Rhythmus, Rotkäppchen, Streit und Staunen, Trauen, Teelichter, Unsicherheit, Ungezähmt, Verbot, Verlies und Vertrautheit, Wackelpudding, Wärme, Xhamster, Zunge und Zündeln. Und denjenigen, die den Blog hier schon länger verfolgen ist bestimmt auch aufgefallen, dass der Blog selbst mit dem ABCdarium spielt und es die Reihenfolge der Artikel bestimmt. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Die Übung verführte uns zum Lachen und lockerte die Atmosphäre, das Eis war gebrochen. Von da an wurde viele Stunden geschrieben und gedichtet, vorgelesen und geteilt. Drei Bildimpulse, ein Gemälde von Jean-Honoré Fragonard – <em>Die Schaukel</em> – eines von Manet - <em>Frühstück im Grünen</em> und <em>Der Sonnenbadende</em> von David Hockney wurden freudig aufgegriffen und zu erregenden Geschichten genutzt. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Wie unter dem Schreibimpuls <link http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/04/02/gedichte-voller-erotik-ii.html _blank>Gedichte voller Erotik II</link> beschrieben, wurden Gedichte nach berühmten erotischen Gedichtanfängen erstellt. Einige Teilnehmer haben ihr Gedicht&nbsp;auch dort gepostet. <span style="FONT-FAMILY: &quot;Arial&quot;, &quot;sans-serif&quot;; FONT-SIZE: 10pt">Am Ende der beiden Tage hatten alle die Zutaten für eine prickelnde Geschichte beisammen: zwei gegensätzliche Charaktere, eine Situation des Kennenlernens und eine sexuelle Beziehung. Vielleicht dürfen wir die eine oder andere Kurzgeschichte hier im Lauf des Jahres noch lesen.</span></p>
<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/f619ffaa214d4e699c160d1eef92fa24" alt="" height="1" width="1" />]]></content:encoded>
			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 06 May 2012 22:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Harem, High Heels, Hotel, Humor</title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/04/29/harem-high-heels-hotel-humor.html</link>
			<description>Der Harem beflügelte schon immer die Fantasie, die der Maler, der Literaten und der Menschen überhaupt. Man stellte sich vor, Frauen würden nackt miteinander baden und wären den ganzen Tag damit beschäftigt, sich für die Nacht mit dem Herrscher vorzubereiten. Was wahrscheinlich nicht der Realität en...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Der Harem beflügelte schon immer die Fantasie, die der Maler, der Literaten und der Menschen überhaupt. Man stellte sich vor, Frauen würden nackt miteinander baden und wären den ganzen Tag damit beschäftigt, sich für die Nacht mit dem Herrscher vorzubereiten. Was wahrscheinlich nicht der Realität entsprach. Der Orientalismus diente wie die Mythologie oder die biblischen Geschichten als Vorwand den weiblichen Akt darzustellen. Wie es dort tatsächlich zuging konnten die Maler nur vermuten, sie schufen Fantasieorte. Tatsächlich haben sie wohl kaum einen Sklavenmarkt besucht oder gar einen Blick in den Hamam eines Sultans geworfen. Gerade dieses Geheimnis, wie es wohl in einem orientalischen Bad zugegangen sein könnte, weckte ihr Interesse und diese Form des Gemäldes – wie ein Blick durchs Schlüsselloch – bestätigt das. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Über den Reiz des Beobachtens, der das erotische Verlangen verstärkt, habe ich schon in dem Artikel <link http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/02/16/erregt-beim-erotischen-schreiben.html _blank><em>Erregt beim erotischen Schreiben?</em> </link></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">berichtet.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Gebe ich Erotischer Roman und Harem als Suchworte bei Amazon ein bekomme ich Titel wie <em>Spiele im Harem</em>, <em>Nächte im Harem</em>, <em>Im Harem des Prinzen</em>. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Die Vorstellung vom Harem des Sultans übt bis heute eine starke Faszination aus und ist sicher eine der gängigsten Sex Fantasien.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Versuche doch einmal so richtige Klischees zu beschreiben, tobe dich aus. Trage dick auf. Es ist viel leichter als originell zu sein, doch wenn du so richtig übertreibst wirst du merken, wie viel Spaß das auch macht. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Nutze den ersten Impuls, egal ob den des Gemäldes von Jean Auguste Dominique Ingres, das im Musée du Louvre hängt, oder den ersten Satz:</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">„Im Harem tummelten sich nackte Frauen, üppige Weiber und apfelbrüstige Frauen schmiegten sich zärtlich aneinander ...“</p>
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			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 21:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Humor, Harem, High Heels, Hotel</title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/04/22/humor-harem-high-heels-hotel.html</link>
			<description>Das Spiel mit der Erotik, auch mit der dunklen Seite, kann mit Ironie und Witz zusammentreffen. Unvergessen bleibt mir das Plüschdromedar als Domina, das die Werbeagentur McCann-Erickson für eine Anzeigenkampagne der Zigarettenmarke Camel (R. J. Reynolds Tobacco) entworfen hatte. Das Dromedar bot an...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Spiel mit der Erotik, auch mit der dunklen Seite, kann mit Ironie und Witz zusammentreffen. Unvergessen bleibt mir das Plüschdromedar als Domina, das die Werbeagentur McCann-Erickson für eine Anzeigenkampagne der Zigarettenmarke Camel (R. J. Reynolds Tobacco) entworfen hatte. Das Dromedar bot an, dich zu verwöhnen, lag lasziv auf einer Ottomane oder grinste glücklich, weil mit Lippenstiftspuren übersät, von der Litfaß-Säule. Komik entsteht, weil der Adressat die Situation kennt, den spielerischen Umgang damit schätzt und entspannt mit lacht. Das Klischee der Domina wird hier liebevoll karikiert, in dem etwas zusammengebracht wird, was eigentlich nicht zusammengehört. <br />In dem Buch die Nacht der Masken erzählt Claudius eine Situation, die ihm im Gedächtnis geblieben ist: „Da fällt mir eine süße Geschichte ein, die sich auf der <link http://www.xklusiv.de/nacht-der-leidenschaft/ _blank>Nacht der Leidenschaft</link> zugetragen hat. Ein Koch, der eigentlich zur Küche des Hotels gehörte, hat sich spontan bei einer Sklavenauktion, die dort immer um Mitternacht stattfindet, versteigern lassen. Diese Sklavenauktionen sind sehr spannend, jeder kann dort seinen Partner oder seine Partnerin für verschiedene Dienste anbieten, die Gäste bieten mit Spielgeld. Die Sklavenbesitzer werden gefragt, für was die Sklaven denn zur Verfügung stehen, aber der Koch hatte ja keine Herrin. Also antwortete er: »Ich mache alles.« Das ist eine sehr gefährliche Zusage, wenn man vor einem Raum voller Menschen mit den vielfältigsten abgründigen Neigungen steht. Ein Raunen ging durch die Zuschauer, aber dann kam der Nachsatz: »Aber bitte nichts Perverses.« Das Publikum im Saal fing an zu lachen, und der junge Koch ist dann von drei Mädels ersteigert worden, die ihm eine Nacht bereitet haben, die er wohl bis ins hohe Alter nicht vergessen wird.“ 
Die überraschende Wendung in der Aussage des Koches: Von „ich mache alles“ zu „aber bitte nichts perverses“ löste die Spannung auf, was denn nun mit dem Koch geschehen würde, wenn er von einer Person ersteigert worden wäre, die es eher härter mag. Die Erleichterung ließ die Gäste lachen. 
Humor und Sexualität treffen sich auch in dem Gedicht Sie puppt mit Puppen von Kurt Schwitters, indem es von der Norm abweicht, wie ein Kuss in der Regel beschrieben wird. Ich finde es so Klasse, dass ich ein paar Zeilen daraus auswendig kenne: 
Meine süße Puppe, <br />Mir ist alles schnuppe, <br />Wenn ich meine Schnauze <br />Auf die Deine – bauze. <br /><br />Das ganze Gedicht und noch mehr von ihm findest du <link http://www.raffiniert.ch/sschwitters.html _blank>hier</link>. <br />Das hat so viel Humor und doch liegt darin auch die feine Doppeldeutigkeit des Wortspiels. Sternschnuppe – Schnuppe – gleichgültig<br />Geliebte – Puppe – Spielzug. 
Mehr Humor beim Lieben ist sicher auch beim Sex entspannend. Ich bin lieber mit Einem im Bett, der auch mal lacht, als Einem der die Sache so ernst nimmt, dass man sich fürchtet, ob der Verbissenheit.
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			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 23:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hotel, Humor, Harem, High Heels</title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/04/15/hotel-humor-harem-high-heels.html</link>
			<description>„Willst du mit mir ins Kino gehen?“ schrieb mir eine Freundin. „Der Film hat mich irgendwie an dich erinnert...“ So wurde ich auf „Das bessere Leben“ mit Juliette Binoche aufmerksam. Sie spielt darin die erfolgreiche Pariser Journalistin Anne. Für einen Artikel interviewt sie zwei Studentinnen, die ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">„Willst du mit mir ins Kino gehen?“ schrieb mir eine Freundin. „Der Film hat mich irgendwie an dich erinnert...“ So wurde ich auf „<link http://kino-zeit.de/filme/das-bessere-leben _blank>Das bessere Leben</link>“ mit Juliette Binoche aufmerksam. Sie spielt darin die erfolgreiche Pariser Journalistin Anne. Für einen Artikel interviewt sie zwei Studentinnen, die sich prostituieren, in dem sie als Escort-Girls arbeiten. Meine Freundin erinnerte die Filmstory an mein Buch <em style="mso-bidi-font-style: normal"><link http://www.ineswitka.de/buecher.html  _blank>Stell dir vor, ich bin deine heimliche Geliebte</link></em> für das ich mich ebenso wie Anne mit jungen Frauen traf, die sich von Escort Agenturen als Begleitung für einen Abend oder eine Nacht an zahlungswillige Männer vermitteln ließen. Die meisten Interviewpartnerinnen und Partner traf ich in der Lobby eines Luxushotels. Ihre Erlebnisse faszinierten mich, auch wenn ich wusste, sie bauten eine Scheinwelt auf, denn das ist der Deal – auf beiden Seiten. Ihre Geschichten spielten oft in Hotels, denn dort finden die meisten Treffen statt. Die Männer, die sich einen teuren Escort leisten, sind gewohnt in luxuriösen Häusern zu nächtigen, und die Damen werden Teil dieser Welt. Sie treffen sich mit ihnen zum Kennenlernen auf einen Cocktail an der Hotelbar oder zu einem Essen im Restaurant. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Eine Agenturchefin traf ich zum Interview in München. Treffpunkt war das ehemalige Königliche Hauptpostamt, das zu einem Fünf-Sterne-Hotel umgebaut worden war - das <em style="mso-bidi-font-style: normal">Dorint Sofitel</em>. Die Eingangshalle war lichtdurchflutet und mit dem Eintritt durch die Drehtür wurde ich der Alltagswelt enthoben. Der Traum von Luxus, Glamour und Abenteuer kann kaum anschaulicher vorgeführt werden. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Nach den Interviews dachte ich bei jedem Mann, der mir auf der Straße entgegen kam, dass es für die Frauen wie bei einem nicht beeinflussbaren Spiel ist. Noch lange nach dieser Recherche fragte ich mich, welcher der gut verdienenden Männer, zu denen ich Kontakt habe, wohl schon einen Escort gebucht hat. Ich war auch ein wenig traurig, wie selten Paare offensichtlich über ihre Wünsche und Sehnsüchte in der Sexualität sprechen. Vielleicht ist es eine Möglichkeit sich schriftlich mitzuteilen und in einer fiktiven Begegnung in einem Hotel zu offenbaren, was man sich wünschen würde?</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Egal ob das <em style="mso-bidi-font-style: normal">Dorint</em> in München, das <em style="mso-bidi-font-style: normal"><span style="COLOR: black">Park Hyatt</span></em><span style="COLOR: black"> in Tokio, das </span><em style="mso-bidi-font-style: normal">Plaza </em>Hotel in New York, egal ob Berghotels oder heruntergekommene Häuser, Hotels sind faszinierende Orte. Unterschiedlichste Menschen aus den verschiedensten Kulturen treffen aufeinander, Liebesgeschichten beginnen oder enden dort, die verrücktesten Verwicklungen sind durch unerwartete Begegnungen möglich. Mit den Namen großer alter Häuser, wie das <em style="mso-bidi-font-style: normal">Riz</em> in London mit seinen berühmten Gästen sind bestimmte Sehnsüchte verbunden. Viele Romane nutzen diesen gesellschaftlichen Mikrokosmos. Je nach Wahl der Adresse bietet es dir einen idealen Schauplatz für deine Geschichten. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Ein Ort für die Erotik sind sie allemal, bieten sie doch eine <span style="mso-spacerun: yes">&nbsp;</span>zeitlich begrenzt die Flucht aus dem Alltag in einen Traum, für ein paar Stunden oder Tage. Ich bin sicher, jeder hatte schon ein aufregendes Hotelerlebnis. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Ein Hotelzimmer kann aber auch der langweiligste Ort für Erotik sein. Zumindest war es das wohl für die Engländerin, die ich beim Einchecken kennengelernt hatte. Sie erzählte mir, dass sie in den Flitterwochen sei. Wie es der Zufall wollte, hatte ich das Zimmer direkt neben ihrem. Nachts lag ich wach und lauschte, ob außer dem gedämpften Verkehrslärm der Stadt noch etwas anderes zu hören wäre. Ein leises Japsen kündigte mir an, dass es nun wohl so weit war. Ich lag still, aber es war nur noch ein Seufzen zu hören, damit schien es schon vorüber zu sein. Da hatte ich wirklich Mitleid mit der jungen Frau. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Setze dich doch in die Lobby eines Luxushotels und bestelle dir ein Glas Weißwein. Ich bin mir sicher, dass du dort viele Schreibimpulse für deine erotische Erzählung erhältst. Beobachte einfach die Gäste und stelle dir die richtigen Fragen. Suche dir drei Eindrücke aus diesem Umfeld aus und schreibe die Geschichte.</p>
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			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 12:34:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>High Heels, Hotel, Humor, Harem</title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/04/09/high-heels-hotel-humor-harem.html</link>
			<description>Gemeinsam mit einer jungen Frau stand ich vor dem Schaufenster eines Stuttgarter Schuhgeschäftes. Beide betrachteten wir diese Schuhe. Sie kopfschüttelnd, ich begehrend. Sie meinte, dass man mit diesen Schuhen gleich im Rotlichtviertel spazieren gehen könne und dass man sich von den Damen dort nicht...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Gemeinsam mit einer jungen Frau stand ich vor dem Schaufenster eines Stuttgarter Schuhgeschäftes. Beide betrachteten wir diese Schuhe. Sie kopfschüttelnd, ich begehrend. Sie meinte, dass man mit diesen Schuhen gleich im Rotlichtviertel spazieren gehen könne und dass man sich von den Damen dort nicht groß unterscheiden würde, denn wer bitte sähe, dass diese Schuhe von Jimmy Choo seien und 500 Euro kosten und überhaupt, mache das keinen Unterschied. Ich dachte an meinen High Heels Workshop, den ich geschenkt bekommen hatte, um entsprechend leicht auf solch kunstvollen Objekten daher schweben zu können. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Egal wie du es siehst, der hochhackige Schuh ist mehr als eine Fußbekleidung. Er spielt im Märchen genauso seine Rolle wie in der Erotik. Da muss ich nicht einmal zu den Schuhfetischisten gehören, um zu ahnen wie ambivalent die Wirkung von hohen Schuhen ist. Frauen mit extremen Bleistiftabsätzen gelten als sexuell aktiv und erregen so die Aufmerksamkeit von Männern. Gleichzeitig sorgt ein Schuh mit einem mehr als fünfzehn Zentimeterabsatz für einen unsicheren Gang und macht so die Frau zum Lustobjekt. Eine hohe Plateausohle erhebt sie zur Göttin und zwingt sie gleichzeitig zu einem Hüftschwung, der als irre weiblich gilt. Es ist also nur ein schmaler Grat zwischen Dominanz und Unterwerfung. Aber eines ist sicher, je höher der Schuh, desto erotischer ist seine Wirkung. Ins extreme gesteigert wird er zum Fetischobjekt, das Laufen spielt dann überhaupt keine Rolle mehr. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">In welche Richtung geht der Weg deiner Heldin, wenn du sie High Heels tragen lässt? Stolziert sie selbstbewusst übers Kopfsteinpflaster oder wird sie darin zum anlehnungsbedürftigen Weibchen? </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Nutzte extravagante Schuhe in deinem Text als moderne Folterinstrumente für Frauen oder als Waffe gegen Männer oder als verführerisches Spielzeug zum Ausdruck ihrer Weiblichkeit – ich bin gespannt auf deine Geschichte.</p>
<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/e27c9d5789bb46d8a51bd6f13d48e875" alt="" height="1" width="1" />]]></content:encoded>
			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 21:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gedichte voller Erotik II</title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/04/02/gedichte-voller-erotik-ii.html</link>
			<description>Nehme einen Gedichtband. Schlage eine beliebige Seite auf, wählen eine Zeile aus, notiere sie und beginnen damit. Es ist leichter mit einer brillanten Zeile zu beginne. Jedes Mal wenn du festhängst, wiederhole die erste Zeile erneut und mache weiter. Die Wiederholung der ersten Zeile gibt dir die Ch...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Nehme einen Gedichtband. Schlage eine beliebige Seite auf, wählen eine Zeile aus, notiere sie und beginnen damit. Es ist leichter mit einer brillanten Zeile zu beginne. Jedes Mal wenn du festhängst, wiederhole die erste Zeile erneut und mache weiter. Die Wiederholung der ersten Zeile gibt dir die Chance zu einem ganz neuen Anfang, der in eine vollkommen andere Richtung führen kann. Dieser Tipp findet sich in <link http://www.autorenhaus-verlag.de/schreiben_in_cafes-natalie_goldberg.phtml _blank><em>Schreiben in Cafés</em></link> von Natalie Goldberg und wird in vielen Kreativschreibgruppen angewendet. Denn der erste Satz ist wichtig, er reicht oft schon aus, um den Sog aufzubauen, der den Leser dazu bringt weiter zu lesen. Du erinnerst dich sicher an den <link http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/03/08/fesseln-fetisch-fremd-gehen-friseur.html _blank>fesselnden Beitrag</link> zum Thema „Der ersten Satz für den Leser.&quot; Der erste Satz lädt aber auch den Schreiber ein, einen Raum der Fantasie zu betreten und seine Geschichte oder sein Gedicht zu schreiben. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">In mein Notizbuch, das ich immer bei mir trage, schreibe ich solche Sätzen, von denen ich glaube, dass sie ein Türöffner sind. Vielleicht ist das auch eine gute Idee für dich. Hier stelle ich dir einige gute Anfänge von bekannten und weniger bekannten erotischen Gedichten vor. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Die Zeilen sind bewusst sehr unterschiedlich. Sie sind obszön, drastisch, schamlos, haben einen romantischen, zarten Ton. Die einen sprechen in nackten Tatsachen, die anderen in nebulösen Andeutungen. Die menschliche Lust hat viele Aspekte, suche dir deinen Ton oder sorge für Überraschungen,&nbsp;vielleicht&nbsp;auch durch ein Nebeneinander mehrerer Stimmen.&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">„Wie ich bei dir gelegen<br />Habe im Bett, weißt du es noch?</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><em>Ferngruß von Bett zu Bett</em> - Joachim Ringelnatz</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Ich wollte, ich wäre ein Malzbonbon</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Und du, du würdest mich lutschen.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;<em>Offener Antrag auf der Straße</em> - Joachim Ringelnatz&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Komm wie ein Cello zwischen meine Knie,</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><em>Nachtgesang des Kammervirtuosen</em> - Erich Kästner</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Doch schau ihm nicht beim Ficken ins Gesicht </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><em>Über die Verführung von Engeln</em> - Bertolt Brecht</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Mein Geschlecht zittert wie ein Vögelchen</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;<em>Mein Geschlecht zittert</em> - Hilde Domin</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Ein Mädchen in schwarzen Strümpfen</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><em>Einfaches Bild</em> - Rolf Dieter Brinkmann </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">und ich sah auch an deinem offenen haar, roch daß etwas anders war </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><em>Actaeon</em> - Raoul Schrott&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Ich weiß es doch, dein Shirt war grün. Und blau mit irgendwelchen Ranken, </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><em>Liebesanfang</em> - Dirk von Petersdorff </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Wähle dir eine der Gedichtzeilen aus, notiere sie und beginne mit deinem erotischen Gedicht. Wenn du festhängst, wiederhole die erste Zeile und mach weiter. Wechsle doch auch einmal deinen Ausdruck, schreibe bewusst in einem dir sonst fremden Ton. Gerade die kurze Form ist gut geeignet mit verschiedenen Stimmungsfärbungen zu spielen.</p>
Willst du diese Übung aus dem Kreativen Schreiben für dich öfter nutzen, kann ich dir den Band von <link http://www.reclam.de/detail/978-3-15-010756-0 _blank>Reclam </link><em>50 erotische Gedichte</em> empfehlen oder <em>Liederlich! Die lüsterne Lyrik der Deutschen</em>, Eichborn Berlin. Die Besprechung des Buches und zehn Gedichte aus dem Band findest du <link http://www.welt.de/kultur/article1932216/Brecht-Gernhardt-amp-Co-Liederlich-luesterne-Lyrik.html _blank>hier</link>.
<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/4c80786de36f44a89f5a2aa9795dcd79" alt="" height="1" width="1" />]]></content:encoded>
			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 09:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Geheimnisse des Erotischen und des Schreibens</title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/03/25/geheimnisse-des-erotischen-und-des-schreibens.html</link>
			<description>Heute verrate ich dir ein Geheimnis. Erotik und Schreiben haben vieles gemeinsam. Hat man die Leidenschaft dafür entdeckt, bleibt einem beides bis ans Lebensende erhalten. Und – es ist nie zu spät damit anzufangen.Sowie mich die erste zärtliche Berührung eines Menschen in Stimmung bringen kann, kann...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Heute verrate ich dir ein Geheimnis. Erotik und Schreiben haben vieles gemeinsam. Hat man die Leidenschaft dafür entdeckt, bleibt einem beides bis ans Lebensende erhalten. Und – es ist nie zu spät damit anzufangen.<br />Sowie mich die erste zärtliche Berührung eines Menschen in Stimmung bringen kann, kann mich das erste Wort, der erste Satz motivieren dabei zu bleiben, die Hand in Bewegung zu halten, den Text aufs Papier zu bringen. Beides bedeutet für mich haptisches Vergnügen. Das richtige Schreibgerät in der Hand zu haben ist für mich genauso beglückend wie ein formschönes Sexspielzeug von <link http://de.lelo.com/index.php?collectionName=femme-homme&groupName=IRIS&page=0# _blank>Lelo </link>oder <link http://www.funfactory.com/tags/7#!url=/product_codes/24036& _blank>Funfactory</link>. <br />Der Gedanke an die weichen blütenförmigen Rillen oder den Schwung der Welle machen mich genauso an wie die Fingerkuppen meines Geliebten oder das Geräusch eines Stiftes, der über weißes Papier gleitet. Und da sich Sexualität hauptsächlich im Kopf abspielt und viel mit Phantasie zu tun hat, wundert mich diese Verbindung zwischen Erotik und Schreiben überhaupt nicht. Mein größtes Sexualorgan ist mein Kopf und den nutze ich auch fürs Schreiben.<br />Warum hält mich dennoch oft so vieles von diesem Rausch ab? Schnell habe ich viele Ausreden parat. Wenn ich mal viel Zeit habe, dann schreibe ich, liebe ich. Sobald ich in der richtigen Stimmung bin, lege ich los oder wenn mein Schreibtisch aufgeräumt ist. Die Liste kannst du mit deinen eigenen Ausflüchten ergänzen. <br />Doch wenn du so an das Schreiben, an die Erotik herangehst, fürchte ich, dass du beides ewig aufschieben wirst. Aus Lust wird so Frust. Mit dem Schreiben ist es nämlich so wie mit dem Sex. Wenn ich da auf die richtige Stimmung warte, hätte ich nie welchen, denn auch da kommt dauernd etwas dazwischen, wenn ich nicht Zeit dafür einräume. <br />So trickse ich mich einfach aus, belohne und verführe mich, mit Dessous, mit ansprechenden Schreibheften, mit ungewöhnlichen Orten, mit schönen Sextoys, die ich mir dafür aussuche. Ich verschaffe mir Augenblicke des Genusses indem ich täglich schreibe, täglich erotische Momente genieße, nur zehn Minuten. sage ich mir. Vielleicht wird dann eine Stunde voller Lust daraus. Ich warte nicht auf den richtigen Moment, ich tue es einfach. Das ist das ganze Geheimnis. 
<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/299fd473a5154329ae8caea8c50144fa" width="1" height="1" alt=""/>]]></content:encoded>
			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 13:17:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Geschenke, Geheimnisse, Glamour, Gedichte voller Erotik I</title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/03/18/geschenke-geheimnisse-glamour-gedichte-voller-erotik-i.html</link>
			<description>Es ist mal wieder an der Zeit meine innere Gedanken- und Bilderwelt zu bereichern. Mit welcher Ausstellung, Lesung oder sonstigem kulturellen Ereignis könnte ich mich beschenken und mehr Farbe in meine schwarz-weiße Buchstabenwelt bringen? Um immer ein paar Ziele in meiner näheren Umgebung zu kennen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Es ist mal wieder an der Zeit meine innere Gedanken- und Bilderwelt zu bereichern. Mit welcher Ausstellung, Lesung oder sonstigem kulturellen Ereignis könnte ich mich beschenken und mehr Farbe in meine schwarz-weiße Buchstabenwelt bringen? Um immer ein paar Ziele in meiner näheren Umgebung zu kennen, sammle ich Tipps aus der Tagespresse. Als ich die ausgeschnittenen Zeitungsartikel durchblättere bleibe ich an der Überschrift „Nackte Popöchen“ hängen. Da sieht man mal wieder wie wichtig Überschriften sind, denn das Bild von William Copley, <em>Kiss me</em> (1965) zeigte die Stuttgarter Zeitung am 1. März 2012, nur angeschnitten. Gerade das Popöchen fiel wohl dem Layout zum Opfer. Dabei ist das doch das Wichtigste, denn was bitte sollte man denn sonst küssen wollen? Das Gesicht ist abgewendet, die Lippen nicht zu sehen, und dieser Umstand ist genau die Art von Humor, die die Bilder von Copley besonders machen.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Noch bis zum 10. Juni 2012 präsentiert das <link http://www.museum-frieder-burda.de/Ausstellungen.9.0.html _blank>Museum Frieder Burda </link>eine umfassende Retrospektive des amerikanischen Künstlers William N. Copley. Ich zitiere aus der <link http://www.museum-frieder-burda.de/Copley.821.0.html?&L=0#c7790  _blank>Pressemitteilung </link>des Museums zur Ausstellung: „In der Tradition von Dada, Surrealismus und amerikanischer Pop Art setzt sich William N. Copley in seinen Bildern auf ironische Weise mit dem erotischen Spiel zwischen Mann und Frau in all seinen Facetten auseinander. Auf die Frage, ob er eine Theorie über die eigene Malerei habe, antwortete Copley in einem Interview 1968: „Nein, nur scheine ich dazu verdammt zu sein, die Tragödie von Mann und Frau zu erkunden. Das ist vermutlich chaplinesk.”&nbsp;&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Das liest sich, als ob das ein unterhaltsamer Ausflug werden könnte. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
Gestern war ich also dort und es hat mir gut gefallen. Auf seinen comicartigen Bildern zeigt der Künstler lustvolle Frauen. Humorvoll schmuggelt er sein Alter Ego, einen Mann mit Melone – dem Hut, nicht der Frucht, davon hatten wir es in ein einem anderen Artikel – ins Bild, das sich gern von einer oder mehreren Frauen verführen lässt. Offensichtlich liebte er Frauen und Erotik. Er malte wonnige Körper und wurde nur in der x-Rate Serie, so nannte er sie selbst und das bedeutet „nicht für Jugendliche geeignet“ explizit. Davon gibt es wohl 60 Gemälde, wovon drei in der Ausstellung hängen. Aber vor diesen, als drastisch und pornografisch beschriebenen Werken, muss man Kinder und Jugendliche wohl nicht mehr schützen, denn sie hängen frei zugänglich auf dem vorgegebenen Weg durch die Ausstellung. Hätte mich der Audio-Guide nicht darauf hingewiesen, wären mir die x-Rate Gemälde auch nicht besonders aufgefallen, denn ich fand sie wesentlich uninteressanter als die comicartigen. Die sind witzig, unkompliziert und meist sofort zu verstehen. Wenn nicht, hilft der Audio-Guide. Ein angenehmer Sprecher erklärt, was es mit dem Bild Tomb of the Unknown Who“ – Dem Grabmal der unbekannten Hure – auf sich hat. Copley setzte damit den Huren ein Denkmal. Ihn ärgerte, dass es immer nur Denkmäler für die Unbekannten Soldaten gibt und dabei hätten doch auch die Huren ihr Leben auf den Feldzügen für das Vaterland gegeben. Diesem Missverhältnis in der Bewertung der Leistung von Mann und Frau wollte er damit entgegen wirken. Sehr sympathisch dieser Mann, der gesellschaftliche Themen mit Hilfe von Erotik und Sex transportierte und das auch noch auf spielerische und vergnügliche Weise. Auf dem Audio- Guide ist er im Originalton mit dem Satz zu hören: „Was für andere Themen gibt es außer Sex?“
<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/3f2e2274f84a4223bb81ef113ce78e2d" alt="" height="1" width="1" />]]></content:encoded>
			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 12:45:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gedichte voller Erotik I, Geschenke, Geheimnisse, Glamour</title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/03/14/gedichte-voller-erotik-i-geschenke-geheimnisse-glamour-girl-und-gladiator.html</link>
			<description>...und ewig lockt die Libido - Eine Revue um Liebe, Sex und Triebe dargeboten vom NN Theater Kirchentellinsfurt. Angeregt durch die Sonderausstellung „SEX“ im Schloss Rosenstein über die ich hier schon berichtete habe, bieten uns die Schauspieler eine Sammlung aus Szenen, Gedichten, Zitaten und Song...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><link http://www.naturkundemuseum-bw.de/aktuell/nachricht/revue-und-ewig-lockt-die-libido _blank>...und ewig lockt die Libido</link> - Eine Revue um Liebe, Sex und Triebe dargeboten vom NN Theater Kirchentellinsfurt. Angeregt durch die Sonderausstellung „SEX“ im Schloss Rosenstein über die ich <link http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/01/30/echse-eros-erotische-dichtung-erregung.html _blank>hier </link>schon berichtete habe, bieten uns die Schauspieler eine Sammlung aus Szenen, Gedichten, Zitaten und Songs – sämtlich geschrieben und veröffentlicht von allseits bekannten Literaten und Künstlern wie Georg Kreißler, Bert Brecht, Loriot, Georg Danzer, Zarah Leander, Monty Python, Kurt Schwitters, F.W. Bernstein … und… Johann Wolfgang von Goethe.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Termine: Am 16.3./18.3./23.3./24.3./25.3. kann man im Lokal zum Blauen Wal, einem Ort „an dem Fantasien und Realitäten direkt aufeinanderprallen“, die Revue genießen.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Empfohlen ist sie ab 18 Jahren, na da bin ich mal gespannt. Ich werde an einem der Abende dort sein und hoffe, dass einige meiner Lieblingsgedichte dabei sein werden.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Für alle, die nicht dabei sein können, hier eine Kostprobe der Klassiker:</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><strong>Da wagt's ...</strong></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Da wagt's mein Arm sie zu umschließen. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Sie ließ es zu. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Da wagt's mein Mund die weiße Brust zu küssen. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Sie ließ es zu. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><em>Johann Wolfgang von Goethe</em></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><strong>Einfaches Bild</strong>&nbsp;&nbsp;</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Ein Mädchen</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">in</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">schwarzen </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Strümpfen</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">schön, wie</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">sie</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">herankommt</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">ohne Laufmaschen.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Ihr Schatten</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">auf</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">der Straße</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">ihr Schatten </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">an</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">der Mauer.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Schön, wie</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">sie </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">fortgeht</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">in schwarzen</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Strümpfen</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">ohne </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Laufmaschen</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">bis unter </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">den Rock.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><em>Rolf Dieter Brinkmann</em></p>]]></content:encoded>
			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 12:23:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fesseln, Fetisch, Fremd gehen, Friseur</title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/03/08/fesseln-fetisch-fremd-gehen-friseur.html</link>
			<description>Wie fessle ich einen Leser an meine Geschichte, sodass er das Buch nicht mehr aus der Hand legen will? Indem ich seine Aufmerksamkeit errege und ihn im ersten Absatz wissen lasse, dass er meine Geschichte genießen wird. Sol Stein, Herausgeber, Schriftsteller und Lehrer für Kreatives Schreiben ruft i...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wie fessle ich einen Leser an meine Geschichte, sodass er das Buch nicht mehr aus der Hand legen will? Indem ich seine Aufmerksamkeit errege und ihn im ersten Absatz wissen lasse, dass er meine Geschichte genießen wird. <br />Sol Stein, Herausgeber, Schriftsteller und Lehrer für Kreatives Schreiben ruft in seinem Werk <em>Über das Schreiben</em> den Autor dazu auf seinem Leser gleich auf der ersten Seite eine Ahnung von einem großen Konflikt zu geben, ihm eine Person zu zeigen, die etwas unbedingt will und ihn zu überraschen. Eine Zusammenfassung des Inhaltes <em>Über das Schreiben</em> findest du <link http://www.leixoletti.de/theorie/solstein.htm _blank>hier</link>.&nbsp;<br />Das musst du nicht alles auf einmal leisten, aber eines sollte mit dem ersten Satz, dem ersten Absatz gelingen, den Leser so neugierig zu machen, dass er wissen will, was passieren wird. Denn, so Sol Stein, der Leser gibt dem Roman nur eine Chance, wenn er von der ersten Seite begeistert ist.&nbsp;Fessle deinen Leser, indem du Vorahnungen in ihm erzeugst, dass etwas passieren wird oder stelle ihm den interessantesten Menschen vor, den er je kennen lernen wird. Kurz gesagt: Bereite deinem Leser Lust und du fesselst ihn an deinen Text, ganz ohne Handschellen.
Hast du gerade keinen spannenden Text zur Hand, willst aber trotzdem jemanden fesseln, tut es auch <link http://www.lustundliebe.de/default/metaltoys/fesseln.html   _blank>Edelstahl</link>. 
&nbsp;Was fesselt dich? Nenn mir ein Buch, einen Film, eine Szene, die dich so in den Bann gezogen hat, dass du nicht mehr davon losgekommen bist. <br />War es <em>Lolita</em>, der Roman von Nabokov, in dem <em>Humber Humbert</em> eine Liebesbeziehung zu einem zwölfjährigen Mädchen hat? War es die <em>Geschichte der O</em>, der erotische Roman einer weiblichen Unterwerfung von Pauline Réage. War es <em>Das Bild</em>, die Geschichte einer Obsession von Jean de Berg?&nbsp;<br />Und dann untersuche, welcher entscheidende Satz dies bewirkt hat.
<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/a4c6e8869c684305968c1c5941e97692" width="1" height="1" alt=""/>]]></content:encoded>
			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 22:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Friseurbesuche –  kann man darüber erotisch Schreiben?</title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/03/03/friseurbesuche-kann-man-darueber-erotisch-schreiben.html</link>
			<description>Natalie Goldberg widmet dem großen Thema Erotik in Schreiben in Cafés zweieinhalb Seiten. In diesem Kapitel rät sie, wie fast durchgehend in ihrem Buch zum Kreativen Schreiben: „Fangen Sie immer bei sich selbst an und lassen Sie sich davon leiten. Erotik ist ein großes Wort. ... Beginnen Sie mit etw...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Natalie Goldberg widmet dem großen Thema Erotik in <link http://www.autorenhaus-verlag.de/schreiben_in_cafes-natalie_goldberg.phtml _blank><em>Schreiben in Cafés</em> </link>zweieinhalb Seiten. In diesem Kapitel rät sie, wie fast durchgehend in ihrem Buch zum Kreativen Schreiben: „Fangen Sie immer bei sich selbst an und lassen Sie sich davon leiten. Erotik ist ein großes Wort. ... Beginnen Sie mit etwas einfachem, ganz Konkretem: Ihrer Teetasse, einem schmalen Apfelstück, einem Kekskrümel auf Ihren roten Lippen.“ Und auch sie betont, wie die meisten die sich zum Erotischen Schreiben äußern, bitte keine Lexikonsprache. Ihr Tipp, den ich hier gerne wiedergebe und der auch unsere Schreibanregung ist: „Wenn Sie sich gerade erotisch fühlen und darüber schreiben, wie Sie eine Melone essen, werden wir es beim Lesen spüren, selbst wenn Sie es nicht aussprechen.“
Wenn ich mich an eine sinnliche Begegnung erinnere, die nichts mit Erotik, im Sinne von miteinander ins Bett gehen zu tun hat, dann denke ich nicht ans Melonen essen, Eis schlecken oder Cocktail schlürfen, sondern an einen Besuch beim Friseur. Ich reagiere schon immer auf körperliche Berührungen, auch wenn sie nicht sexuell sind. Ich genieße sie einfach. So auch beim Friseur. Wenn mir jemand die Haare wäscht und meine Kopfhaut massiert ist das sehr sinnlich und genussvoll. Ich schließe die Augen und träume. Egal ob die Hände zu einem Mann oder einer Frau gehören, ich lasse mich einfach fallen. Manchen Männern scheint es ähnlich zu gehen.<br />Ein Freund von mir hatte seit Monaten immer denselben abscheulichen Haarschnitt. Da schlug ich ihm meinen Friseur vor. Er winkte ab: „Ich kann meine Hair-Stylistin nicht wechseln. Sie hat einen Diamanten im Bauchnabel. Wenn sie sich über mich beugt, um mir den Kopf zu waschen, glitzert dieser Stein genau vor meinen Augen. Wenn sie schäumt und rubbelt, funkelt er bei jeder Bewegung. Ihre Bauchdecke bebt. Egal wie sie schneidet, dieser Moment ist einfach wundervoll.“ <br />Bei meinem nächsten Friseurbesuch, als mein Kopf rückwärts gebeugt im Waschbecken hing, fiel mir auf, dass ich den Bauchnabel meines Friseurs nicht sehen könnte selbst wenn er sein Hemd bis zum Gürtel aufknöpfen würde. 
Ich bin gespannt auf euer Melonen essen oder den Besuch beim Friseur.&nbsp;<img width="1" src="http://vg04.met.vgwort.de/na/c353e38e8b3d4845a02cfc475628d2d5" alt="" height="1" />]]></content:encoded>
			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 10:33:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fetisch, Fremd gehen, Friseur, Fesseln</title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/02/26/fetisch-fremd-gehen-friseur-fesseln.html</link>
			<description>„Ich bin Schuhfetischistin“, sagt meine Freundin Gala. „Ich bin ein Bücherfetischist,“ behauptet mein Freund Uli. Beide meinen, dass sie dieses Buch oder jenes Paar Schuhe unbedingt haben müssen. Sie sind begeisterte Sammler, mehr aber auch nicht. Die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs, dass diese...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Ich bin Schuhfetischistin“, sagt meine Freundin Gala. „Ich bin ein Bücherfetischist,“ behauptet mein Freund Uli. Beide meinen, dass sie dieses Buch oder jenes Paar Schuhe unbedingt haben müssen. Sie sind begeisterte Sammler, mehr aber auch nicht. Die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs, dass diesem begehrten Gegenstand ein Zauber zugesprochen wird, dass er übernatürliche Kräfte besitzt, ist in der Umgangssprache verloren gegangen. <br />Spricht man in wissenschaftlichen Kreisen von Fetischismus geht es um den „Gebrauch toter Objekte als Stimuli für sexuelle Erregung oder Befriedigung.&quot; Dies wird unter der Schlüsselnummer F65 als Störung der Sexualpräferenz in der „Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme“ (ICD) gelistet. Selbst die sexuelle Fixierung auf einen Körperteil – Fußfetischist – oder an Nylons wurde als krankhafte Abweichung verstanden. Die Zeiten sind vorbei und nicht jede Besonderheit im Wünschen und Tun in der Erotik zählt mehr als psychische Krankheit. Es kommt bei der Beurteilung eher darauf an, ob es einen Leidensdruck bei der Person gibt und es sein soziales Leben einschränkt. Wenn es Genuss für sie bedeutet, gibt es keinen Handlungsbedarf.&nbsp; 
Für uns als Schreibende ist der Fetischismus ein ideales Spielfeld, denn unsere Figuren sollen brennen, sollen eine Leidenschaft haben, eine die über das normale Maß hinaus geht. Alles kann dabei zum Fetisch werden. Pelze waren es für Severin in <em>Venus im Pelz</em> von Leopold von Sacher-Masoch. »Ich kann es nicht leugnen«, sagte ich (Severin), »es gibt für den Mann nichts, das ihn mehr reizen könnte, als das Bild einer schönen, wollüstigen und grausamen Despotin, welche ihre Günstlinge übermütig und rücksichtslos nach Laune wechselt –« <br />»Und noch dazu einen Pelz trägt«, rief die Göttin. »Wie kommen Sie darauf?« »Ich kenne ja Ihre Vorliebe.«
Schnuller waren es für Sara Noriega, aus <em>In den Zeiten der Cholera</em> von Garcia Márquez: »Was Florentino Azeira am besten an ihr gefiel war, dass sie, um den Gipfel der Glückseligkeit zu erreichen an einem Schnuller nuckeln musste, wenn sie sich liebten. Schließlich hatten sie eine ganze Sammlung davon, jede Größe, Form und Farbe, die sie auf dem Markt finden konnten, und Sara Noriega hängte sie ans Kopfende, so dass sie sie in den Augenblicken extremer Dringlichkeit ohne hinzusehen erreichen konnte.«
In der SM Literatur sind die Fetische entsprechend der Vorlieben Peitschen, Fesseln, Lackkleidung oder Ledermasken. Die Zitate ließen sich entsprechend fortsetzten. 
Mein Fetisch ist ausgefallene Wäsche, wie die <link http://www.bracli-shop.de/index.html _blank>Perlendessous&nbsp;</link>und zählt damit sicher zu den weit verbreiteten. Dennoch wird der „Zauber“, der schönen Wäsche für jeden verschieden sein. Dietmar, einer meiner Interviewpartner aus dem Buch Die Nacht der Masken verriet mir: „Ich bin ein absoluter Fan von sehr schöner Unterwäsche, das grenzt schon an Fetischismus. Am Anfang war es eine große Überwindung, in ein Wäschegeschäft zu gehen, um schicke Dessous zu kaufen. Das erste Mal tat ich so, als ob ich Unterwäsche für mich kaufen wollte. Dann ließ ich beiläufig die Frage nach dem schönen Wäscheset im Schaufenster fallen, das ich eigentlich haben wollte. … Als Yasmina später im Hotelzimmer die Wäsche ausgepackt hatte, bot sie mir ganz ungezwungen eine Modenschau an. Wenn dann eine Frau wie Yasmina, jung und schön, in dieser verführerisch zarten Unterwäsche aus dem Bad ins Zimmer kommt, bin ich hoffnungslos verloren.“ So ist es also für einen Mann und wie ist es für eine Frau?
Welches ist dein Fetisch? Strümpfe? Schokolade? Federn? Zuschauer? Verrate es uns und schreibe dazu zehn Minuten.
<img width="1" src="http://vg04.met.vgwort.de/na/9b7f27041b364a0d8e3833df82ba29b7" alt="" height="1" />]]></content:encoded>
			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 13:40:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fremdgehen, Fetisch, Friseur, Fesseln</title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/02/21/fremdgehen-fetisch-friseur-fesseln.html</link>
			<description>Fremdgehen bedeutet, dass einer den kurzfristigen sexuellen Ausbruch aus der Partnerschaft wagt. Es heißt, dass Frauen die Fremdgehen besseren Sex hätten. Denn bei den Liebhabern lassen sie sich richtig fallen und werden mit Aufmerksamkeit, Zärtlichkeit und Bewunderung verwöhnt. Sie fühlen sich wied...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Fremdgehen bedeutet, dass einer den kurzfristigen sexuellen Ausbruch aus der Partnerschaft wagt. Es heißt, dass Frauen die Fremdgehen besseren Sex hätten. Denn bei den Liebhabern lassen sie sich richtig fallen und werden mit Aufmerksamkeit, Zärtlichkeit und Bewunderung verwöhnt. Sie fühlen sich wieder begehrt und sexy.<br />Stoff für dramatische Handlungen gibt eine Affäre genug her. Wie wäre es mit einer Heldin, die ihr Fremdgehen klug plant und nicht mit einkalkuliert, dass sie tiefe Gefühle entwickelt? Die nun Mann, Haus und Kinder verlässt? Nehmt das doch als Schreibanregung.<br />Ich hingegen hoffe nicht, dass ihr mich jetzt verlasst, obwohl ich euch nun ein paar andere Blogs zum Fremdgehen empfehle.<br />Ich möchte mich hier nämlich bei denjenigen bedanken, die mit geholfen haben, diesen Blog bekannt zu machen. <br />Super aktuell, nämlich heute hat Joyclub, Deutschlands große Sex- und Erotik-Community mit über 1 Million Mitglieder eine Besprechung meines Buches <em>Die Nacht der Masken</em> gebracht und diesen Blog über das erotische Schreiben sehr positiv besprochen. Da freue ich mich natürlich sehr und bedanke mich bei <link http://www.joyclub.de/erotische_literatur/die_nacht_der_masken.html _blank>Joyclub</link>. <br />Vielen Dank an <link http://missima.de/52-wochen-uber-erotik-schreiben-ein-schreibexperiment-von-ines-witka/2011/12/ _blank>Missima</link>, ein Erotikportal für Frauen, das sich mit weiblicher Lust und Sexualität beschäftigt. Missima liefert viele Anregungen zur erotischen Unterhaltung. Sie hatten auch zu meiner Lesung im <link http://funfactory-store.de/ _blank>Fun Factory Store</link> in Berlin eingeladen, als ich dort aus dem Buch <em>Die Nacht der Masken</em> gelesen habe.<br /><link http://www.erosa.de/blog.html _blank>Erosa</link>, ein Erotikblog auf dem die Macher des erotischen Salons „die schönsten Seiten der Erotik - sympathische Läden, seriöse Veranstalter, hochwertige Spielzeuge und was sonst erwachsenen Paaren mit Lust und Geschmack Spaß macht“, sammeln.<br /><link http://www.schattenzeilen.de/ _blank>Schattenzeilen </link>sind eine Internetgemeinschaft für erotische Geschichten, Gedichte und andere Texte rund um BDSM und Fetisch. Sie veröffentlichten den Hinweis in ihrem Autorenforum.<br />Danke auch an <link http://www.evelyn-brandt.at/ _blank>Evelyn Brandt</link>, Journalistin, Schreibpädagogin und Absolventin der Alice Salomon Hochschule, an der ich zurzeit meinen Master of Arts in Kreativem und Biografischen schreiben mache. Sie berichtete im Dezember über den Blog.<br />Danke an Cristof Zikel,&nbsp;Dozent an der Alice Salomon Hochschule. Bei ihm habe ich einiges über Blogs und das Bloggen gelernt. Er selbst betreibt den Blog <link http://schreibschrift.wordpress.com/ _blank>Schreibschrift </link>Dort führt er eine fachliche Diskussion zum Kreativen Schreiben, schafft Raum für schreibpädagogische Überlegungen und veröffentlicht viele Schreibanregungen.<br />Einen herzlichen Dank auch an <link http://sinnlichegedankenfluege.wordpress.com/ _blank>Selina B</link>, die über ihre erotischen Schreibexperimente, die sie zur Schreibanregung „<link http://www.gatzanis.de/blog/detail/2011/11/30/das-erotische-abc-1.html _blank>Das erotische ABC</link>“ machte, wiederum auf ihrem Blog berichtete.
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			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 10:07:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Erregt beim erotischen Schreiben? </title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/02/16/erregt-beim-erotischen-schreiben.html</link>
			<description>Du kannst vom Leser keine Emotion erwarten, die du beim Schreiben nicht selbst durchmachst. Dies gilt für Angst, Trauer, Freude genauso wie für Erregung.  
Vielleicht entscheiden sich deshalb Autorinnen, die erotisch schreiben, immer wieder dafür ihre Identität nicht preiszugeben. Dominique Au...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Du kannst vom Leser keine Emotion erwarten, die du beim Schreiben nicht selbst durchmachst. Dies gilt für Angst, Trauer, Freude genauso wie für Erregung.<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Vielleicht entscheiden sich deshalb Autorinnen, die erotisch schreiben, immer wieder dafür ihre Identität nicht preiszugeben. Dominique Aury hat unter dem Pseudonym Pauline Réage <em style="mso-bidi-font-style: normal">Die Geschichte der O</em> geschrieben und bekannte sich erst 1994 dazu. Marayat Rollet-Andriane veröffentlichte unter dem Namen Emanuelle Arsan, die <em style="mso-bidi-font-style: normal">Emanuelle</em> Romane und die Schriftstellerin<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>Anaïs Nin entschloss sich erst 35 Jahre nach der Entstehung von <em style="mso-bidi-font-style: normal">Das Delta der Venus</em> zur Veröffentlichung. Von Sophie Andresky, die als erfolgreiche Pornoautorin gilt, dürfen keine Fotos veröffentlicht werden und ihren wahren Namen kennt man auch nicht. Sie möchte anonym bleiben und keinen ihrer Leser treffen. Sie begründet dies damit, dass es etwas sehr Intimes sei, was sie mit den Lesern mache. Nicholson Baker hingegen zeigt sich lächelnd und gibt in einigen Interviews preis, dass ihn das Schreiben der surrealen Sexszenen für <em style="mso-bidi-font-style: normal">Das Haus der Löcher</em> erregt hat.</p>
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<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Wenn du dir also die Frage stellst, ob du beim Schreiben deiner Szenen erregt sein darfst, dann kann ich nur sagen: Ja. Mich erregen manche meiner Szenen auch immer wieder, ich muss ja niemanden verraten welche genau. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Ein Leser von erotischer Literatur hat mir gestanden, dass ein Teil seines Lustgewinnes in der Vorstellung liegt, dass der Autor erregt war, während er die Zeilen geschrieben hat. Womöglich las er gerade eine der Masturbationsfantasien des Schriftstellers. Deshalb auch mein Rat in dem <link http://www.gatzanis.de/blog/detail/2011/12/21/bizarr-burlesque-bettgefluester.html _blank>Artikel Bizarr </link>sich<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>die eigene Einstellung zur Erotik bewusst zu machen, bevor man losschreibt. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Das Beobachten anderer beim Liebesakt erregt, die Vorstellung, dass wir gar nicht dabei sein dürften. Wie bei dem Blick durchs Schlüsselloch werden wir in eine voyeuristische Position versetzt. Dies verstärkt die Erotik und das Beobachten ist ein gängiger Anreiz sowohl in der Literatur als auch in der Malerei oder im Film.</p>
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			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 08:05:00 +0100</pubDate>
			
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