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		<title>www.gatzanis.de</title>
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			<title>www.gatzanis.de</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 21 Feb 2012 10:07:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Fremdgehen, Fetisch, Friseur, Fesseln</title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/02/21/fremdgehen-fetisch-friseur-fesseln.html</link>
			<description>Fremdgehen bedeutet, dass einer den kurzfristigen sexuellen Ausbruch aus der Partnerschaft wagt. Es heißt, dass Frauen die Fremdgehen besseren Sex hätten. Denn bei den Liebhabern lassen sie sich richtig fallen und werden mit Aufmerksamkeit, Zärtlichkeit und Bewunderung verwöhnt. Sie fühlen sich wied...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Fremdgehen bedeutet, dass einer den kurzfristigen sexuellen Ausbruch aus der Partnerschaft wagt. Es heißt, dass Frauen die Fremdgehen besseren Sex hätten. Denn bei den Liebhabern lassen sie sich richtig fallen und werden mit Aufmerksamkeit, Zärtlichkeit und Bewunderung verwöhnt. Sie fühlen sich wieder begehrt und sexy.<br />Stoff für dramatische Handlungen gibt eine Affäre genug her. Wie wäre es mit einer Heldin, die ihr Fremdgehen klug plant und nicht mit einkalkuliert, dass sie tiefe Gefühle entwickelt? Die nun Mann, Haus und Kinder verlässt? Nehmt das doch als Schreibanregung.<br />Ich hingegen hoffe nicht, dass ihr mich jetzt verlasst, obwohl ich euch nun ein paar andere Blogs zum Fremdgehen empfehle.<br />Ich möchte mich hier nämlich bei denjenigen bedanken, die mit geholfen haben, diesen Blog bekannt zu machen. <br />Super aktuell, nämlich heute hat Joyclub, Deutschlands große Sex- und Erotik-Community mit über 1 Million Mitglieder eine Besprechung meines Buches <em>Die Nacht der Masken</em> gebracht und diesen Blog über das erotische Schreiben sehr positiv besprochen. Da freue ich mich natürlich sehr und bedanke mich bei <link http://www.joyclub.de/erotische_literatur/die_nacht_der_masken.html _blank>Joyclub</link>. <br />Vielen Dank an <link http://missima.de/52-wochen-uber-erotik-schreiben-ein-schreibexperiment-von-ines-witka/2011/12/ _blank>Missima</link>, ein Erotikportal für Frauen, das sich mit weiblicher Lust und Sexualität beschäftigt. Missima liefert viele Anregungen zur erotischen Unterhaltung. Sie hatten auch zu meiner Lesung im <link http://funfactory-store.de/ _blank>Fun Factory Store</link> in Berlin eingeladen, als ich dort aus dem Buch <em>Die Nacht der Masken</em> gelesen habe.<br /><link http://www.erosa.de/blog.html _blank>Erosa</link>, ein Erotikblog auf dem die Macher des erotischen Salons „die schönsten Seiten der Erotik - sympathische Läden, seriöse Veranstalter, hochwertige Spielzeuge und was sonst erwachsenen Paaren mit Lust und Geschmack Spaß macht“, sammeln.<br /><link http://www.schattenzeilen.de/ _blank>Schattenzeilen </link>sind eine Internetgemeinschaft für erotische Geschichten, Gedichte und andere Texte rund um BDSM und Fetisch. Sie veröffentlichten den Hinweis in ihrem Autorenforum.<br />Danke auch an <link http://www.evelyn-brandt.at/ _blank>Evelyn Brandt</link>, Journalistin, Schreibpädagogin und Absolventin der Alice Salomon Hochschule, an der ich zurzeit meinen Master of Arts in Kreativem und Biografischen schreiben mache. Sie berichtete im Dezember über den Blog.<br />Danke an Cristof Zikel,&nbsp;Dozent an der Alice Salomon Hochschule. Bei ihm habe ich einiges über Blogs und das Bloggen gelernt. Er selbst betreibt den Blog <link http://schreibschrift.wordpress.com/ _blank>Schreibschrift </link>Dort führt er eine fachliche Diskussion zum Kreativen Schreiben, schafft Raum für schreibpädagogische Überlegungen und veröffentlicht viele Schreibanregungen.<br />Einen herzlichen Dank auch an <link http://sinnlichegedankenfluege.wordpress.com/ _blank>Selina B</link>, die über ihre erotischen Schreibexperimente, die sie zur Schreibanregung „<link http://www.gatzanis.de/blog/detail/2011/11/30/das-erotische-abc-1.html _blank>Das erotische ABC</link>“ machte, wiederum auf ihrem Blog berichtete.
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			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 10:07:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erregt beim erotischen Schreiben? </title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/02/16/erregt-beim-erotischen-schreiben.html</link>
			<description>Du kannst vom Leser keine Emotion erwarten, die du beim Schreiben nicht selbst durchmachst. Dies gilt für Angst, Trauer, Freude genauso wie für Erregung.  
Vielleicht entscheiden sich deshalb Autorinnen, die erotisch schreiben, immer wieder dafür ihre Identität nicht preiszugeben. Dominique Au...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Du kannst vom Leser keine Emotion erwarten, die du beim Schreiben nicht selbst durchmachst. Dies gilt für Angst, Trauer, Freude genauso wie für Erregung.<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Vielleicht entscheiden sich deshalb Autorinnen, die erotisch schreiben, immer wieder dafür ihre Identität nicht preiszugeben. Dominique Aury hat unter dem Pseudonym Pauline Réage <em style="mso-bidi-font-style: normal">Die Geschichte der O</em> geschrieben und bekannte sich erst 1994 dazu. Marayat Rollet-Andriane veröffentlichte unter dem Namen Emanuelle Arsan, die <em style="mso-bidi-font-style: normal">Emanuelle</em> Romane und die Schriftstellerin<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>Anaïs Nin entschloss sich erst 35 Jahre nach der Entstehung von <em style="mso-bidi-font-style: normal">Das Delta der Venus</em> zur Veröffentlichung. Von Sophie Andresky, die als erfolgreiche Pornoautorin gilt, dürfen keine Fotos veröffentlicht werden und ihren wahren Namen kennt man auch nicht. Sie möchte anonym bleiben und keinen ihrer Leser treffen. Sie begründet dies damit, dass es etwas sehr Intimes sei, was sie mit den Lesern mache. Nicholson Baker hingegen zeigt sich lächelnd und gibt in einigen Interviews preis, dass ihn das Schreiben der surrealen Sexszenen für <em style="mso-bidi-font-style: normal">Das Haus der Löcher</em> erregt hat.</p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Wenn du dir also die Frage stellst, ob du beim Schreiben deiner Szenen erregt sein darfst, dann kann ich nur sagen: Ja. Mich erregen manche meiner Szenen auch immer wieder, ich muss ja niemanden verraten welche genau. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Ein Leser von erotischer Literatur hat mir gestanden, dass ein Teil seines Lustgewinnes in der Vorstellung liegt, dass der Autor erregt war, während er die Zeilen geschrieben hat. Womöglich las er gerade eine der Masturbationsfantasien des Schriftstellers. Deshalb auch mein Rat in dem <link http://www.gatzanis.de/blog/detail/2011/12/21/bizarr-burlesque-bettgefluester.html _blank>Artikel Bizarr </link>sich<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>die eigene Einstellung zur Erotik bewusst zu machen, bevor man losschreibt. </p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Das Beobachten anderer beim Liebesakt erregt, die Vorstellung, dass wir gar nicht dabei sein dürften. Wie bei dem Blick durchs Schlüsselloch werden wir in eine voyeuristische Position versetzt. Dies verstärkt die Erotik und das Beobachten ist ein gängiger Anreiz sowohl in der Literatur als auch in der Malerei oder im Film.</p>
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			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 08:05:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erotische Dichtung und der Menantes Literaturpreis</title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/02/11/erotische-dichtung-und-der-menantes-literaturpreis.html</link>
			<description>Zum vierten Mal hat der Menantes-Förderkreis der Evangelischen Kirchgemeinde Wandersleben in Zusammenarbeit mit der Thüringer Literaturzeitschrift Palmbaum den Menantes-Preis für erotische Dichtung ausgeschrieben. Er besteht seit 2006 und wird alle zwei Jahre vergeben. Der Preis ist nach dem Barockd...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zum vierten Mal hat der Menantes-Förderkreis der Evangelischen Kirchgemeinde Wandersleben in Zusammenarbeit mit der Thüringer <link http://www.palmbaum.org/index2.htm _blank>Literaturzeitschrift Palmbaum </link>den <link http://www.menantes-wandersleben.de/litpreis.html _blank>Menantes-Preis</link> für erotische Dichtung ausgeschrieben. Er besteht seit 2006 und wird alle zwei Jahre vergeben. Der Preis ist nach dem Barockdichter Christian Friedrich Hunold (1680-1721) benannt, der seine Romane und Gedichtbände unter dem Pseudonym <link http://www.menantes-wandersleben.de/menantes.html _blank>Menantes</link>&nbsp;veröffentlichte. Menantes gilt aus Hauptvertreter des Barockromans. Ein Teil seines Schaffens widmete er den Schilderungen von frivolen erotischen Abenteuern.Die Details zur Ausschreibung des Menantes-Preis für erotische Dichtung 2012 findet ihr <link http://www.menantes-wandersleben.de/litpreis.html _blank>hier</link>.<br />Einsendeschluss ist der 31. März 2012 (Poststempel).
Verfasst doch ein Eros Gedicht oder sendet eure „<link http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/01/17/drei-worte-um-eine-erotische-geschichte-zu-schreiben.html _blank>drei Worte-Geschichte</link>“ oder eure Erzählung zum Schreibimpuls der Weihnachtskugeln mit den <link http://www.gatzanis.de/blog/detail/2011/12/27/christmas-und-erotisches-schreiben.html _blank>Kamasutra Motiven</link>&nbsp;ein. <br />Auch wenn der Preis von der Evangelischen Kirchgemeinde vergeben wird, sind die Texte, die eingereicht werden, nicht keusch und metaphorisch, da geht es doch zur Sache. Ich weiß das, denn ich habe den Band „<link http://www.menantes-wandersleben.de/Menantes-Anthologie_2010.pdf _blank>Lob der Jadeflöte</link>“ aus dem quartus-Verlag bestellt und gelesen. Darin versammelt sind die besten 35 Beiträge aus den Einsendungen zum Menantes-Preis für erotische Dichtung vom Jahr 2010. 
<img width="1" src="http://vg04.met.vgwort.de/na/63b181e24e3c4ddebeedd890f016236f" alt="" height="1" />]]></content:encoded>
			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 16:40:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Eros, Erotische Dichtung, Erregung, Echse</title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/02/06/eros-erotische-dichtung-erregung-echse.html</link>
			<description>Sex, Eros, Sinnlichkeit, das sind erst einmal abstrakte Begriffe, die in Bilder und Situationen umgesetzt werden müssen.Eros ist in der griechischen Mythologie der Gott der begehrlichen Liebe. Die göttliche Macht wird als schöner Jüngling dargestellt, dessen Attribute meist Peitsche, Netz oder Sanda...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sex, Eros, Sinnlichkeit, das sind erst einmal abstrakte Begriffe, die in Bilder und Situationen umgesetzt werden müssen.<br /><link http://de.wikipedia.org/wiki/Eros_(Mythologie) _blank>Eros </link>ist in der griechischen Mythologie der Gott der begehrlichen Liebe. Die göttliche Macht wird als schöner Jüngling dargestellt, dessen Attribute meist Peitsche, Netz oder Sandalen waren. Doch dann wandelt er sich zum Kleinkind mit Pfeil und Bogen. Die Flügel bleiben ihm erhalten, wohl weil die erotische Liebe als flüchtig gilt. Der polnische Künstler Igor Mitoraj stellt Eros in seinen Großplastiken als bandagierten Kopf vor – vielleicht weil Liebe blind macht. Doch entspricht dies auch deiner Vorstellung?<br />Wie würde dein Eros aussehen? Ist er immer noch das neckische Kleinkind mit Pfeil und Bogen oder so gigantisch wie bei Mitoraj? 
Stell dir das Gefühl der Begierde, der Leidenschaft so genau wie möglich als Kreatur oder Person vor. Wo ist Eros gerade, wo lebt er, wie ist er gekleidet, was passt zu ihm? 
<img width="1" src="http://vg04.met.vgwort.de/na/63b181e24e3c4ddebeedd890f016236f" alt="" height="1" />]]></content:encoded>
			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:48:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Echse, Eros, Erotische Dichtung Erregung</title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/01/30/echse-eros-erotische-dichtung-erregung.html</link>
			<description>Noch bis zum 20.05.2012 kannst du die Sonderausstellung SEX   im Schloss Rosenstein in Stuttgart besuchen. Das Schloss liegt in einem weitläufigen Park zwischen Stadtmitte und Bad Canstatt. Das staatliche Museum für Naturkunde, ich zitiere aus dem Begleittext, möchte in der Ausstellung die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Noch bis zum 20.05.2012 kannst du die <link http://www.naturkundemuseum-bw.de/sonderausstellungen/sex _blank>Sonderausstellung SEX</link>&nbsp;&nbsp; im Schloss Rosenstein in Stuttgart besuchen. Das Schloss liegt in einem weitläufigen Park zwischen Stadtmitte und Bad Canstatt. Das staatliche Museum für Naturkunde, ich zitiere aus dem Begleittext, möchte in der Ausstellung die Frage beantworten: „Warum hat die Natur den Sex erfunden? Natur ist sparsam – Sex ist kompliziert, anstrengend und zeitraubend. Seien wir ehrlich: Ein Leben ohne Sex wäre wesentlich einfacher. Und zur reinen Vermehrung könnte man gut auf ihn verzichten.“
Voller Erwartung löst du die Eintrittskarte, hoffst vielleicht sogar neue Metaphern für den Sex in deinen Texten zu finden, denn die Anzahl der Körperteile, die dabei zum Einsatz kommen ist gering und du möchtest dich nicht dauernd wiederholen. Oder dir sind die konkreten Begriffe zu anstößig, oder zu umgangssprachlich. Oder du hältst geöffnete Blütenkelche und Tau für zu abgenutzt. 
Kaum trittst du ein, wirst du überrascht. Die Ausstellungsgestalter haben die Idee, Begriffe aus der Tier- und Pflanzenwelt auf die Menschen anzuwenden, einfach umgekehrt. Sie übertrugen Wortbedeutungen auf &nbsp;das Paarungsverhalten der Tiere. So bewege ich mich von der <em>Kontaktbörse</em>, in der die Liebesanzeigen aus Gesang, Farben, dezenten Düften und Lichtsignalen bestehen, über das <em>Das erste Date</em> zu mehreren größeren Kabinen, den Separee. Sie heißen Blümchensex, Sado-Maso&nbsp; oder Sex &amp; Crime. Zitat Flyer: „Das ganze Spektrum von der keuschen Jungfernzeugung bis hin zu sehr experimentellen Formen wird gezeigt. Beim Akt sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt.“ 
Da wir in der Literatur oft auf blumige Namen stoßen, um unsere Geschlechtsteile zu benennen oder die sexuelle Vereinigung zu beschreiben hat mich die Umkehrung amüsiert.
Besonders gut hat mir im Sex-Kino&nbsp;der Film <link http://www.youtube.com/watch?v=T-V621BxHZQ _blank>&quot;Green Porno&quot;</link> mit Isabella Rosselini gefallen. &nbsp;In einer Serie von Kurzfilmen über das Sexualleben von Insekten, verkörpert Rossellini zum Beispiel eine Biene, ein Glühwürmchen, eine Schnecke, eine Spinne oder eine herumschwirrende Libelle.<br />Meine Empfehlung: Wer noch einen freien Temin in seinem Kalender hat – hingehen. 
Ich habe eine kleine Auswahl von Metaphern zusammengesucht, die ich auch im Freundeskreis vorstellte. Was sofort zu lustigen Diskussionen führte. Allein schon bei der Pflaume waren wir uns nicht einig. Nein, eine Pflaume würde man nie mit etwas Erotischem in Verbindung bringen, hieß es. Vielleicht eine Mango oder eine Südfrucht, aber doch keine Pflaumen. Wie ist das nun mit der Pflaume, ist sie sexuell besetzt oder ist sie es nicht? 
Einig waren wir uns sofort bei der Brustwarze. Das Wort geht gar nicht, es ist geradezu grässlich. Für diese wunderbare lustvolle Stelle zogen alle den Begriff Knospe vor und stehen damit in der Tradition unserer abendländischen Kultur, deren Sprache im Bereich des Sexuellen oft metaphorisch &nbsp;ist. Im Alten Testament, und dort in dem Hohelied der Liebe ist schon die Rede von den Brüsten, die wie zwei Kitze der Gazelle in den Lilien weiden.
In der arabischen Kultur wird der Körper heute noch so phantasievoll verschleiert. Wenn dort Brüste gemeint sind, werden Granatäpfel beschrieben. Der Schoß ist das Feld, der Acker oder der Sumpf, die Quelle, die Spalte, das Meer. In <em>Tausendundeine Nacht</em> bezeichnet eine badende Dame ihr Geschlecht, als die Herberge des Abu Mansur und ihr Beobachter spricht von der Krauseminze des Kühnen. <br />Die Frage, ob man sich für Begriffe aus anderen Kulturen öffnet, kann wiederum nur die Figur entscheiden, deren Sprache die Wiederspiegelung ihres Charakters und Einstellung zur Sexualität ist. Das habe ich beim <link http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/01/11/dirty-talk-deiner-figur-drei-worte-dominanz.html _blank>Dirty Talk</link>&nbsp; bereits angesprochen. <img width="1" src="http://vg04.met.vgwort.de/na/33fea4ddf49e4db4b8c257ca5293ed49" alt="" height="1" /> 
Welche Früchte, Pflanzen, Tiere haben in deinen Augen etwas Erotisches? Welche Metaphern und Synonyme findest du toll?]]></content:encoded>
			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 15:59:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erotisches Szenen sind spannender als Sex</title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/01/26/erotisches-szenen-sind-spannender-als-sex.html</link>
			<description>Wer Lust hat nicht nur online zu schreiben, kann einen Ausflug nach Stuttgart machen und an meinem Schreibkurs „Erotisches Schreiben ist spannender als Sex“ teilnehmen. Dort hast du zusätzlich zu dem theoretischen Input einen lebendigen Austausch mit anderen. Feedback zu bekommen ist ein Geschenk un...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wer Lust hat nicht nur online zu schreiben, kann einen Ausflug nach Stuttgart machen und an meinem Schreibkurs „Erotisches Schreiben ist spannender als Sex“ teilnehmen. Dort hast du zusätzlich zu dem theoretischen Input einen lebendigen Austausch mit anderen. Feedback zu bekommen ist ein Geschenk und von großem Wert für das eigene Schreiben. Wie kommt mein Text an? Wird an einer Stelle gelacht, die ich eigentlich als erotisch empfinde? Wird überhaupt verstanden, wie sich die Szene abspielt? Unterschiedliche Meinungen zu meinen Texten zu hören ist spannend und führt in der Regel zu besseren Texten.
<strong>Erotische Szenen sind spannender als Sex<br /></strong>Was sie über Ihre Figuren verraten und wie sie die Handlung voranbringen<br />Leitung: Ines Witka<br />Ort: Stuttgarter Schriftstellerhaus, Kanalstraße 4, 70182 Stuttgart<br />Termin: 30. und 31. März 2012 (Freitag: 17 bis 21 Uhr; Samstag: 10.00 bis 16.30 Uhr)
Eine gute erotische Szene handelt nicht (nur) von Sex. Sie verrät etwas über den Charakter, die Vergangenheit oder die Bedürfnisse der Figuren. Sie transportiert die große Nähe der Figuren zueinander oder auch die Konflikte, die sie miteinander haben. Erotik und gute Literatur widersprechen sich nicht, beides erfordert Leidenschaft und Fantasie. Erotik ist ein Versprechen, das die Sexualität umspielt. Die seelischen Empfindungen, Überraschungen, Metaphern, Irritationen spielen dabei die Hauptrolle.&nbsp;Die Schreibwerkstatt motiviert zum Mitschreiben nach den Methoden des Kreativen Schreibens, die Witka im Masterstudiengang für Biografisches und Kreatives Schreiben kennengelernt hat. Der Kurs macht Mut, sich nicht länger zu zensieren und vermittelt Spaß, erotische Empfindungen auszudrücken.
Beitrag: 60,- Euro pro Teilnehmer<br />Teilnehmerzahl: max. 8 
Zur&nbsp;Bewerbung um die Teilnahme am Kurs wird ein Text (maximal 2 Seiten) erbeten, der ein Gefühl beschreibt, egal welches, nur sollte es nicht genannt sein. Wenn Sie beispielsweise „Freude“ wählen, darf das Wort im Text nicht vorkommen. 
Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum <strong>15. Februar 2012</strong> (Poststempel) mit dem Stichwort „Schreibwerkstatt Erotik“ an das Schriftstellerhaus Stuttgart, Kanalstraße 4, 70182 Stuttgart.
&nbsp;Sie sollte enthalten:<br />- einen Text (Themenvorgabe: ein Gefühl)<br />- eine max. fünfzeilige Kurzbiografie<br />- eine E-Mail-Adresse für Benachrichtigungen&nbsp;
Bewerbungen per E-Mail werden nicht in Betracht gezogen. Die auf Grund der Bewerbungen ausgewählten Teilnehmer erhalten bis zum 01. März 2012 Bescheid.
<link astrid.braun@stuttgarter-schriftstellerhaus.de>astrid.braun@stuttgarter-schriftstellerhaus.de</link><br /><link http://www.stuttgarter-schriftstellerhaus.de/>www.stuttgarter-schriftstellerhaus.de</link> 
<img width="1" src="http://vg04.met.vgwort.de/na/c7cfe1baad4741f2b3904091ce38fb09" alt="" height="1" />]]></content:encoded>
			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 08:05:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dominanz, Drei Worte, Dirty Talk</title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/01/22/dominanz-drei-worte-dirty-talk.html</link>
			<description>„Schreibe nur über Dinge, die du aus eigener Erfahrung kennst. Menschen, Orte, Beziehungen, Situationen, Atmosphären: Du solltest genau wissen, wohin du deine Figuren und Leser mitnehmen willst.“ So lautet ein Gebot von Zehn, die Andrea De Carlo in dem hübschen und empfehlenswerten Band Zehn Gebote ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Schreibe nur über Dinge, die du aus eigener Erfahrung kennst. Menschen, Orte, Beziehungen, Situationen, Atmosphären: Du solltest genau wissen, wohin du deine Figuren und Leser mitnehmen willst.“ So lautet ein Gebot von Zehn, die Andrea De Carlo in dem hübschen und empfehlenswerten Band <link http://www.randomhouse.de/Buch/Zehn-Gebote-des-Schreibens/e362108.rhd?edi=362108 _blank>Zehn Gebote des Schreibens</link> verrät. Aber du kannst nicht jede Situation, über die du schreibst, aus eigener Erfahrung kennen. Eine gute Recherche hilft da natürlich ungemein.
Bei dem Artikel <link http://www.gatzanis.de/blog/detail/2011/12/08/agent-provokateur-aphrodisiakum-und-das-schreiben.html _blank>Agent Provokateur, Aphrodisiakum und das erotische Schreiben</link>&nbsp;habe ich darüber geschrieben, wie wichtig und inspirierend der Besuch von authentischen Schauplätzen und dir fremden Welten ist. Begib dich auf Forschungsreise, ein Ausflug auf eine sinnliche Party, wie <link http://www.xklusiv.de/nacht-der-leidenschaft/ _blank>Die Nacht der Leidenschaft </link>oder eine <link http://www.xklusiv.de/nacht-der-masken/ _blank>Luxusorgie </link>bieten Anregungen. <br />Sei neugierig, lass dir von Menschen erzählen, was sie empfinden, warum sie dieses oder jedes genau so leben und nicht anders. Valmot, erzählt in dem Buch <link http://www.gatzanis.de/unsere-buecher/die-nacht-der-masken.html _blank>Die Nacht der Masken </link>&nbsp;von seiner Einstellung zur Dominanz. „ .. es ist ein Irrtum zu glauben, dass der dominante Mann auf diese Weise seinen Machthunger befriedigen könnte. Nein, im Gegenteil, wenn er ehrlich ist, erkennt er an, dass er die Rolle spielt, die die Frau ihm zugedacht hat. Er ist der Herr, aber nur wenn die devote Frau es will. Sie ist letztendlich diejenige, die befiehlt. Nun sagt die Frau allerdings nicht deutlich, was sie will – deshalb ist es meine Aufgabe, ihre Wünsche zu entschlüsseln. Es liegt in meiner Verantwortung zu spüren, was sie möchte. Daraufhin bestimme ich das Spiel. Ich gehe Stufe für Stufe voran und achte darauf, keine rote Linie, keine Grenze in ihr zu überqueren. Eine solche Grenze zu überschreiten, hieße, das Vertrauen der Frau zu missbrauchen und es im selben Augenblick für immer zu verlieren. Wie bei einer kostbaren Vase: Ist sie einmal zerbrochen, können auch Reue und Entschuldigungen sie nicht wieder zusammenfügen. Aufgrund dieser Vorsicht führe ich sie manchmal nicht bis zu ihrer Grenze, aber das ist mir lieber, als dass ich auch nur einen einzigen Schritt zu weit gehe. In der Dominanz gibt es kein ›Sorry‹. Devote Frauen teilen die Männer in zwei Kategorien ein: die Herren und die anderen. &nbsp; Die anderen, das sind die Liebhaber, die Ehemänner, die Väter der Kinder. Mit ihnen leben sie ihre ›normale‹ Rolle als Frau. Sie heiraten, sie lieben, sie leben an der Seite ihrer Männer als Frau und Mutter. &nbsp; Von den Herren erwarten sie etwas anderes, die Phantastereien der Meister sollen sie in den Stand von Göttinnen erheben. Sie warten darauf, dass der Herr ihnen enthüllt, was Gott oder der Teufel ihnen mitgegeben hat. Nur die Meister können ihnen ihren Teil des Schattens zeigen, der im Kontext der Dominanz zu Licht wird. Er peitscht sie, fesselt sie, zwingt sie auf die Knie. Durch ihre Qual, ihre Erniedrigung wächst ihre Macht. Ein Blick von ihr, ein einziges, winziges Zeichen treibt das Spiel weiter voran oder beendet es binnen eines Wimpernschlages – sie wird zur Göttin. Die Frauen können für ihre Herren Liebe empfinden, aber häufiger handelt es sich um eine Art von Verehrung.“ 
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			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 10:33:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Drei Worte, um eine erotische Geschichte zu schreiben</title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/01/17/drei-worte-um-eine-erotische-geschichte-zu-schreiben.html</link>
			<description>Suche dir drei Worte aus den vorherigen Artikeln, verwende alle drei sinnvoll in der deiner Handlung. Mein Vorschlag: Chili, eine Zutat des Kakaos aus dem Artikel zu Aphrodisiakum, kaltes Metall aus dem ABCDarium von Botticelli. Perle aus dem Silvesterbeitrag. 
Setze dir ein Zeitlimit, zehn Minuten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Suche dir drei Worte aus den vorherigen Artikeln, verwende alle drei sinnvoll in der deiner Handlung. Mein Vorschlag: Chili, eine Zutat des Kakaos aus dem Artikel zu <link http://www.gatzanis.de/blog/detail/2011/12/05/agent-provokateur-aphrodisiakum-affaere.html _blank>Aphrodisiakum</link>, kaltes Metall aus dem <link http://www.gatzanis.de/blog/detail/2011/11/30/das-erotische-abc-1.html _blank>ABCDarium </link>von Botticelli. <link http://www.gatzanis.de/blog/detail/2011/12/31/champagner-und-eine-tolles-neues-jahr-2012.html _blank>Perle </link>aus dem Silvesterbeitrag. 
Setze dir ein Zeitlimit, zehn Minuten und keine Minute länger. Für eine gute Sexszene gilt, was für gute Prosa gilt: Überraschungen. Sex im wahren Leben handelt vielleicht von nichts anderem außer Sex, aber in einer Geschichte ist es spannender, wenn niemand bekommt, was sie/er will. Missgeschicke freuen den Leser mehr, als den störungsfreien, vollendeten Akt. Den kennen die meisten von uns hoffentlich aus eigener Erfahrung. <br />Überrasche mich, ich bin gespannt!
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			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 15:24:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dirty Talk deiner Figur, Drei Worte, Dominanz</title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/01/11/dirty-talk-deiner-figur-drei-worte-dominanz.html</link>
			<description>Wie du vielleicht im vorigen Beitrag gelesen hast, gibt es einen Preis für schlecht geschriebene Sexszenen von bekannten Autoren. Warum sollten wir uns also genieren? Keine Scheu und Scham, unsere Figuren vögeln, poppen, ficken, brennen in heißem Liebesverlangen oder gelangen schlicht „zur Quelle.“ ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wie du vielleicht im vorigen Beitrag gelesen hast, gibt es einen Preis für schlecht geschriebene Sexszenen von bekannten Autoren. Warum sollten wir uns also genieren? Keine Scheu und Scham, unsere Figuren vögeln, poppen, ficken, brennen in heißem Liebesverlangen oder gelangen schlicht „zur Quelle.“ <br />Nur sollte es in der Erzählsprache der Figur geschehen, die spricht, denkt und handelt. Die Sprache der Figur hat etwas mit ihrer Erziehung und Ausbildung zu tun, mit ihrer gesellschaftlichen Stellung, ihrer persönlichen und familiären Geschichte, ihren Vorurteilen, Wünschen und Neigungen. Sie setzt sich zusammen aus dem charakteristischen Sprachgebrauch, ihren Satzbau, ihren Wortschatz, ihre Redewendungen. Die Figur, aus deren Sicht erzählt wird, muss eine Sprache benutzen, die ihrer Herkunft und ihren Lebensumständen entspricht.<br />Am allerwichtigsten ist die Haltung der Figur, die sich in ihrer Sprache ausdrückt. Diese macht die Figur unverwechselbar und lebendig (nach Elisabeth George: <em><link http://www.amazon.de/Wort-f%C3%BCr-Kunst-gutes-schreiben/dp/3442416647 _blank>Wort für Wort - oder Die Kunst, ein gutes Buch zu schreiben</link></em>). <br />Der Liebesakt lässt sich in sehr unterschiedlicher Weise ausdrücken. Einer fickt, einer liebt, einer bumst. Eine reitet, eine dressiert, eine vögelt. Der Akt bleibt derselbe, aber er wird zum Prisma, mit dem jedes Mal eine andere Figur gezeigt wird. Die Sprache spiegelt die generelle Einstellung der Figur wieder. <br />Wie nenne ich das weibliche Geschlechtsteil? Vagina, Spalte oder Grotte? <br />Wie das männliche? Penis, Pfahl oder intimer Freund? <br />Das kann nur die Figur entscheiden, die spricht. Eine erwachsene Frau wird kaum den mädchenhaften Begriff „Mumu“ verwenden, es sei denn, sie will nicht erwachsen wirken. Ein Mann, der sich geniert, redet vielleicht von „seinem Großen.“ <br />Außerdem kommt es auf die Zeit an, in der die Geschichte spielt. Ende der 70er-Jahre benutzten junge Frauen gern das Wort „Möse“, während ihre Eltern noch von „da unten“ sprachen. <br />Beim Schreiben überlege ich, wie die Figur die Körperteile benennen würde. Die Namen passen in den Kontext. 
Bodo Kirchhoff erfand 2009 Daniel Deserno, 39, Investmentbanker, der taufte sein männlichstes Teil „Porsche.“
Charlotte Roche lässt in Schoßgebete, Elizabeth, Mitte 30, von dem „Schwanz“ ihres Mannes und seinem „Beutel voller Gold“ erzählen. 
Genug der Theorie, das Spiel ist eröffnet! Verrate uns, wie deine Figur es sagt, nenne uns ihr Alter und ihren Beruf.&nbsp; <br />Welche Einstellung zur Sexualität verrät sie uns damit?
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			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 11:14:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dirty Talk, Drei Worte, Dominanz</title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2012/01/04/dirty-talk-drei-worte-dominanz.html</link>
			<description>Gute erotische Beschreibungen sind schwer, auch renommierte Schriftsteller schreiben missglückte Szenen. Englischsprachige Autoren erhalten schon mal den „Bad Sex in Fiction Award&quot;, der seit 19 Jahren von der Literaturzeitschrift „Literary Review“ für schlechten fiktiven Sex vergeben wird....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Gute erotische Beschreibungen sind schwer, auch renommierte Schriftsteller schreiben missglückte Szenen. Englischsprachige Autoren erhalten schon mal den „Bad Sex in Fiction Award&quot;, der seit 19 Jahren von der Literaturzeitschrift <link http://www.literaryreview.co.uk/badsex.html _blank>„Literary Review“</link>&nbsp;für schlechten fiktiven Sex vergeben wird. Damit soll die Aufmerksamkeit auf „krude, geschmacklose, oft oberflächlich gebrauchte, redundante Passagen von sexuellen Beschreibungen in zeitgenössischen Romanen“ gelenkt werden, „um davor abzuschrecken.“&nbsp; 
Welche berühmten Preisträger es seither gab, kannst du auf <link http://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Sex_in_Fiction_Award _blank>Wikipedia </link>nachlesen. &nbsp;
2006 wurde er Iain Hollingshead für Sexpassagen in „Twenty Something“ verliehen: „Und dann bin ich in ihr, und alles ist strahlend weiß, und wir verlieren uns in einem Aufruhr von Grunzen und Quieken, unzusammenhängende Bilder blitzen auf, Explosionen von Millionen kleiner Partikel.“
2007 bekam ihn (posthum) der Amerikaner Norman Mailer. In seinem Roman „Das Schloss im Wald“ bezeichnete er den Penis als „stoßenden Kolben.“
2008 war die Preisträgerin Rachel Johnson, unter anderem für diese Passage aus ihrem Roman Shire Hell: „JMs Hände streicheln meine Brüste, jetzt, und ich darf seine Küsse erwidern, aber nur für einen Augenblick, da er mich unterbricht, um jeder Brust die Aufmerksamkeit zu schenken, die ihr gebührt. Und während er mit seinem Mund knabbert und zieht, finden seine Hände meinen Busch, und mit leichten Fingern flattert er dort umher, als sei er eine Motte, die in einem Lampenschirm gefangen ist.“
2009 wurde Jonathan Littell für sein Buch „Die Wohlgesinnten“ (The Kindly Ones) ausgezeichnet. Sätze wie „Ich kam plötzlich. Es war ein Stoß, als ob jemand das Innere meines Kopfes mit einem Löffel auskratzen würde wie ein weichgekochtes Ei“ gaben den Ausschlag.
2010 bekam den Award Rowan Somerville, unter anderem für den Satz: „Wie ein Lepidopterologe (Schmetterlingsforscher), der ein harthäutiges Insekt mit einer zu stumpfen Nadel aufspießt, schraubte er sich in sie.“ 
Dem US-Schriftsteller David Guterson wurde am 06. Dezember 2011 der Preis für „Ed King“, einer Ödipus-Geschichte verliehen. Unter anderem warf ihm die Jury die Verwendung von abgedroschenen sexuellen Metaphern wie „Familienjuwelen“ und „Hintertür“ vor. 
Die Originaltexte könnt ihr <link http://www.literaryreview.co.uk/badsexpreviouspassages.html _blank>hier </link>nachlesen.&nbsp;

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			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 17:07:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Champagner und eine tolles neues Jahr 2012</title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2011/12/31/champagner-und-eine-tolles-neues-jahr-2012.html</link>
			<description>Die ägyptische Königin vom Nil, Kleopatra, löste einen Perlenohrring in Essig auf, um den römischen Heerführer Mark Anton zu beeindrucken. Aber vielleicht ging es dabei auch um etwas anderes? Kleopatra wollte Mark Anton betören und verführen. Perlenstaub in Champagner soll die Wirkung eines Aph...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die ägyptische Königin vom Nil, Kleopatra, löste einen Perlenohrring in Essig auf, um den römischen Heerführer Mark Anton zu beeindrucken. Aber vielleicht ging es dabei auch um etwas anderes? <br />Kleopatra wollte Mark Anton betören und verführen.&nbsp;Perlenstaub in Champagner soll die Wirkung eines Aphrodisiakums besitzen. Wäre das nicht eine Idee, um selbst eine Überraschung zu erleben? An Silvester vielleicht? Wie gesagt, das eigene Tun macht glücklich. Den Perlenstaub gibt es <link http://www.edible.com/shop/aphrodisiac/pearl%20dust/ _blank>hier</link>. Lieber so eine kleine Kostbarkeit im Champagner als Tigerhoden, Walross- oder Robbenpenisse auf dem Teller, die demselben Zweck dienen sollen und darüber hinaus als unfehlbares Mittel gegen Impotenz gelten.&nbsp;Bestimmt hilft&nbsp;ein frisch eingeschenktes Glas Champagner auch sich erotisch zu fühlen. Wie wichtig das für mich ist, habe ich in dem Artikel „Agent Provokateur, Aphrodisiakum und das erotische Schreiben“ schon erwähnt.
Nun gehe ich feiern. Wünsche Euch allen einen guten Start ins Jahr 2012, prickelnde und erotische Momente, und viele überraschende (Schreib-)Ideen.
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			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 17:17:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Christmas, Champagner und erotisches Schreiben</title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2011/12/27/christmas-und-erotisches-schreiben.html</link>
			<description>BERTOZZI &amp; CASONI, die beiden italienischen Künstler zeigten auf der Biennale 2009  in Venedig diesen umgestürzten Weihnachtsbaum. Die Kugeln waren liebevoll mit Motiven aus dem Kamasutra versehen. Mich sprach dieses Kunstwerk sofort an. Keine Ahnung, was sich die beiden Künstler gedacht ha...</description>
			<content:encoded><![CDATA[BERTOZZI &amp; CASONI, die beiden italienischen Künstler zeigten auf der Biennale 2009 &nbsp;in Venedig diesen umgestürzten Weihnachtsbaum. Die Kugeln waren liebevoll mit Motiven aus dem Kamasutra versehen. Mich sprach dieses Kunstwerk sofort an. Keine Ahnung, was sich die beiden Künstler gedacht haben, aber dieser Baum ist mein nachweihnachtlicher Bildimpuls. Stürze dich in das erotische Schreiben, zögere nicht, schreibe und beantwortet die Frage:<br />Was ist hier geschehen?
Ich freue mich auf deine erotische Geschichte …
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			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 15:11:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Christmas und Champagner</title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2011/12/23/christmas-und-champagner.html</link>
			<description>Statt erotischem Schreiben gibt es heute etwas Konkretes. Wie wäre es mit besonderen Plätzchen fürs Fest der Liebe? Ein lustvolles Backexperiment, dessen Ergebnis hocherotisch, verführerisch und zuckersüß sein soll, versprechen die Hersteller dieser Ausstecher. Das Kamasutra habe sie zu den Formen i...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Statt erotischem Schreiben gibt es heute etwas Konkretes. Wie wäre es mit besonderen Plätzchen fürs Fest der Liebe? Ein lustvolles Backexperiment, dessen Ergebnis hocherotisch, verführerisch und zuckersüß sein soll, versprechen die Hersteller dieser Ausstecher. Das Kamasutra habe sie zu den Formen inspiriert. Da hängt die Latte ganz schön hoch. Gemäß meiner These, dass nicht das Konsumieren, sondern das eigene Tun, glücklich macht, egal ob bei der Erotik oder beim Backen, bestellte ich die Formen <link http://www.yomoy.de/Pimperkuchen _blank>hier</link>. <br />Erotisch fühlte ich mich beim&nbsp; Backen nicht, aber das Dekorieren war sehr lustig, vor allem da wir zu zweit in der Küche standen. Und lecker waren die Kekse auch!
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			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 12:47:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Bizarr, Burlesque, Bettgeflüster</title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2011/12/21/bizarr-burlesque-bettgefluester.html</link>
			<description>Ganz schön bizarr in einem Erotikblog über die Einstellung der Eltern zur Sexualität befragt zu werden. Sex und Eltern gehen gar nicht zusammen. Dennoch, die Einstellungen meiner Eltern haben mich geprägt. »Woher komme ich?« Die Frage sollte ich mir stellen, um mir die eigene Einstellung zur Erotik ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ganz schön bizarr in einem Erotikblog über die Einstellung der Eltern zur Sexualität befragt zu werden. Sex und Eltern gehen gar nicht zusammen. Dennoch, die Einstellungen meiner Eltern haben mich geprägt. »Woher komme ich?« <br />Die Frage sollte ich mir stellen, um mir die eigene Einstellung zur Erotik bewusst zu machen. Sonst bin ich beim Schreiben der erotischen Szenen unterschwellig nervös und zensiere mich selbst, weil ich mir ständig überlege, was wohl meine Mutter dazu sagen würde.<br />Ich gehöre zu der Generation, in der die Zeitschriften <em>Eltern</em> und <em>BRAVO</em> die Aufklärung übernommen hatten. Für meine Eltern war Erotik ein Tabuthema. Wie man ein Kondom benutzt, ließ ich mir von meinen Freundinnen erklären. Als aus meinen Kindern Jugendliche wurden, habe ich mit ihnen geübt die Präservative über eine Banane zu ziehen. <br />Im Jahr 2011 plaudert Charlotte Roche öffentlich darüber, dass Analsex geil sei und Pornos gucken anturne. Jutta Ditfurth erklärt in einer Talk Show, dass man nicht verheiratet sein müsse, damit Sex Spaß mache und überhaupt, sei es einfach schön.<br />Zumindest in der Öffentlichkeit gibt es keine Tabus mehr. Aber ich weiß, wenn ich erotische Szenen entwerfe, stoße ich in meinem Kopf auf einige Tabus. 
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			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 09:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bettgeflüster, Blümchensex, Bizarr</title>
			<link>http://www.gatzanis.de/blog/detail/2011/12/15/bettgefluester-bluemchensex-bizarr.html</link>
			<description>Geschichten bleiben im Kopf. Wenn ich etwas erzähle, schmücke ich die Geschichte aus. Ich will ja, dass man mir zuhört. Ich übertreibe, dichte etwas hinzu. Es ist vollkommen egal, ob es sich so zugetragen hat. Gespräche sind der Trainingsplatz des Schreibens. 
Ich nähere mich dem erotischen Schreib...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Geschichten bleiben im Kopf. Wenn ich etwas erzähle, schmücke ich die Geschichte aus. Ich will ja, dass man mir zuhört. Ich übertreibe, dichte etwas hinzu. Es ist vollkommen egal, ob es sich so zugetragen hat. Gespräche sind der Trainingsplatz des Schreibens. 
Ich nähere mich dem erotischen Schreiben, in dem ich zuerst über eine fremde Begebenheit erzähle. Der Einstieg darüber ist vielleicht leichter, als mit der eigenen Fantasie oder dem eigenen Erleben zu beginnen. Sicher hat dir die beste Freundin schon einmal, unter dem Siegel der Verschwiegenheit, von ihrem tollsten/unglücklichsten Erlebnis mit einem Mann oder einer Frau erzählt.
Am besten fange mit dem Satz an: <br />Eine Freundin/ein Freund&nbsp;hat mir erzählt: »Stell dir vor, …
<img width="1" src="http://vg04.met.vgwort.de/na/60afee431e5b45de8aec8a1d5f53dbac" alt="" height="1" />]]></content:encoded>
			<category>Erotik</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 22:53:00 +0100</pubDate>
			
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