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Andreas Dresen

Andreas Dresen


Andreas Dresen wurde 1963 in Gera geboren. Aufgewachsen in Schwerin, drehte er seit Ende der 70er Jahre eigene Amateurfilme. Dresen studierte Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg. Seit 1992 arbeitet er als freier Autor und Regisseur. Er lebt in Potsdam. Mit seinen Kino- und Fernsehfilmen gehört Andreas Dresen zu den am meisten prämierten Regisseuren Deutschlands. Sein Spielfilmdebüt Stilles Land (1992), eine Tragikomödie über die Wendeereignisse in der ostdeutschen Provinz, brachte ihm bereits den Hessischen Filmpreis und den Deutschen Kritikerpreis ein. Neben verschiedenen preisgekrönten TV-Arbeiten folgten ebenfalls ausgezeichnete Kinoproduktionen wie Nachtgestalten (1999,u.a. Deutscher Kritikerpreis, Deutscher Filmpreis in Silber), Halbe Treppe (2002,u.a. Silberner Bär bei den Berliner Filmfestspielen) Sommer vorm Balkon (2006, u.a. Bayerischen Filmpreis als bester Regisseur). Dresen dreht auch Dokumentarfilme (HERR WICHMANN VON DER CDU/2002) und arbeitet immer wieder am Theater, unter anderem am Schauspiel Leipzig und am Deutschen Theater in Berlin (KASIMIR UND KAROLINE von Ödön von Horváth/2006). Im Februar 2006 hatte mit Mozarts DON GIOVANNI am Theater Basel seine erste Opernregie erfolgreich Premiere.
Dresen ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg, der Europäischen Filmakademie und Gründungsmitglied der Deutschen Filmakademie.

     

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