Kunst in außergewöhnlichen Zeiten

Wer nicht gerade im tiefsten Dschungel lebt, kommt derzeit wohl kaum an einem bestimmten Thema vorbei. Keine Angst, wir vertiefen die Sache mit dem C-Wort nicht weiter, sondern kommen gleich zu ungewöhnlichen Lösungen, die ungewöhnliche Zeiten hervorbringen und haben ein paar Tipps, um das verordnete Cocooning mit ein bisschen Kunstgenuss angenehmer zu machen.

Ob Messen, Workshops oder Ausstellungen: zahlreiche Institutionen, Künstler und Dienstleister reagieren blitzschnell auf abgesagte Termine und geschlossene Häuser und bieten virtuelle Dienste an - sei es ein Museumsrundgang per Video, Gymnastik am Bildschirm oder Online-Seminare. Auch zwei G:sichtet-KünstlerInnen bieten Mehrwert übers Internet.

Ob die Künstlerinnen des BBK Stuttgart wussten, wie aktuell sie mit ihrem Ausstellungstitel "Zuhause" sein werden? Vermutlich nicht. Das Atelierhaus ist im Moment zwar geschlossen, aber dank diesem Video bekommen die Werke von Rosemarie Beißer, Yvonne Rudisch, Rita Schaible-Saurer, Sabine Sulz und G:sichtet1-Künstlerin Birgit Herzberg-Jochum trotzdem Publikum: hier gehts zum Ausstellungsfilm

Tänzer, Company-Chef, Musiker und G:sichtet3-Protagonist Eric Gauthier bringt Bewegung in die Bude: sein Wohnzimmer-Ballett kommt via youtube direkt ins Wohnzimmer. Wer die Jogginghose schon an hat, muss sich nicht mal umziehen! Hier gehts zur ersten Lesson

Für alle, die raus dürfen und wollen, empfehlen wir einen Spaziergang auf dem Kunstweg Spaichingen: Unterm Titel "Von Berg zu Berg" sind zwischen Hohenkarpfen und Dreifaltigkeitsberg rund zwölf Kunststationen zu entdecken. Eine davon bestückte Bildhauer, Zeichner, Musiker, Performer und G:sichtet1-Künstler Thomas Putze mit seinen skurrilen Tierfiguren. Der SWR schaute ihm in der Sendung Kunscht! beim Arbeiten über die Kettensäge. Hier gehts zum Video Mehr Infos zum Kunstweg Spaichingen / Oberer Neckar gibt es hier.

Last but not least stellen wir eine Hilfsaktion des Münsinger Medienkünstlers Wolf Nkole Helzle vor: Ihn berührt die Situation der Menschen im Lager Moria auf Lesbos. Einer inneren Stimme folgend, legte der G:sichtet1-Künstler eine limitierte und signierte Edition seiner Werkserie „Homo universalis – Das Bild des Menschen“ auf, die Hälfte des Verkaufserlöses kommt der Arbeit der Medical Volunteers International e.V. zugute.

Die "Homo universalis"-Bilder sind das Ergebnis von 25 Jahren Arbeit und Forschung, sie entstehen auf der ganzen Welt und thematisieren vor allem die Frage "Wer sind wir?". Wer sich eines der 100 exklusiven Exemplare sichern möchte, bekommt sein gerahmtes Kunstwerk zum Preis von 480 Euro aktuell direkt beim Künstler. Foto oben: Wolf Nkole Helzle und ein Exemplar seines "Homo universalis"

26/03/2020 / Von: Nicole Carina Fritz / Kunst & Kultur

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